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FAQ: Lead Agency Verfahren mit der Schweiz, Österreich und Luxemburg

Für einen Antrag im Lead Agency-Verfahren gibt es kein gesondertes Antragsformular. Der Antrag wird über die Sachbeihilfe eingereicht. Die ausführliche Anleitung zur Antragstellung mit Schweiz/Österreich oder mit Luxemburg befindet sich auf der Website für das betreffende Lead Agency-Verfahren.


Der Antrag wird als Sachbeihilfe über das elan-Portal eingereicht, d.h. es gibt keinen separaten Hinweis auf D-A-CH oder Lead Agency. Dass es sich um einen solchen Antrag handelt, wird durch die Eingabe des Kooperationspartners kenntlich gemacht.


Nein. Die Kooperationspartnerin oder der Kooperationspartner wird im elan-Portal nicht als Antragstellende/r aufgeführt, sondern als „Beteiligte Person“.


Der Hauptantrag ist bei der Lead Agency einzureichen. Dieser wird dann von ihr an die anderen beteiligten Partnerorganisationen weitergeleitet. Es ist jedoch notwendig, einen „formalen Antrag“ bei der jeweiligen Partnerorganisation zu stellen. Die Antragseinreichung erfolgt bei DFG ebenfalls über das elan-Portal.


Lead Agency ist in der Regel diejenige Organisation, bei der die höchste Summe des Projektes beantragt wird. Von ihr aus wird die Begutachtung eingeleitet und das Begutachtungsergebnis den weiteren beteiligten Förderorganisationen zur Verfügung gestellt.


In der Regel müssen die Anträge in englischer Sprache abgefasst sein. Ausnahmen sind nur in den Geistes- und Sozialwissenschaften und nur nach vorheriger Absprache mit dem beteiligten Fachbereich der DFG und der Partnerorganisation zugelassen.

Es können die in der Sachbeihilfe üblichen Mittel beantragt werden. Es gibt keine finanziellen Obergrenzen.


Ist die DFG Lead Agency, so gibt es bei der Begutachtung keine Besonderheiten verglichen mit dem üblichen Verfahren in der Sachbeihilfe. Wenn eine ausländische Partnerorganisation den Lead hat, richtet sich die Begutachtung allein nach den Regeln der Partnerorganisation. Nach der Begutachtung werden die Gutachten allen beteiligten Partnerorganisationen zur abschließenden Entscheidung nach den jeweils landesspezifischen Verfahren zur Verfügung gestellt. Nur wenn alle beteiligten Partnerorganisationen positiv entscheiden kann das Gesamtprojekt durchgeführt und für alle nationalen Projektteile eine Bewilligung durch die jeweils zuständige Partnerorganisation ausgesprochen werden.

Die Chancen bei der DFG entsprechen denen der üblichen Sachbeihilfen, unabhängig davon, bei welcher Organisation der Antrag eingereicht wird, d.h. die Anträge stehen in Konkurrenz zu allen national eingereichten Anträgen.

Die Entscheidung wird zwar getrennt in den Partnerorganisationen getroffen, basiert aber auf den gleichen Gutachten und wird unter allen Beteiligten abgestimmt. Eine einseitige Förderung ist nicht möglich.

Aufgrund umfangreicherer Prüfungen der Antragsberechtigung dauert die Bearbeitung eines Antrags im Lead Agency-Verfahren in der Regel bei der DFG etwa zwei Monate länger als die im Durchschnitt üblichen sechs Monate im Programm Sachbeihilfe.

Bis zu zwei deutsche Teilprojekte dürfen in einem österreichischen Spezialforschungsbereich mit beantragt werden.

Für eine Beteiligung von mehr als zwei deutschen Teilprojekten gibt es derzeit keine festgelegten Verfahren. Solche Fälle müssen im Vorfeld zunächst mit dem österreichischen FWF besprochen werden.


Derzeit ist eine reguläre Antragstellung im Lead Agency-Verfahren nur mit dem österreichischen FWF, dem schweizerischen SNF und dem luxemburgischen FNR möglich.

Bei allgemeinen Fragen zum Lead Agency Verfahren mit Schweiz/Österreich oder mit Luxemburg wenden Sie sich bitte an Fr. Grütering (Tel.: 0228/885-2569, Karin.Gruetering@dfg.de). Fachspezifische Fragen oder den Stand der Begutachtung eines eingereichten Antrags klären Sie bitte mit zuständigem Fachbereich.


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