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Senat

Der Senat berät und beschließt im Rahmen der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Grundsätze über alle Angelegenheiten der DFG von wesentlicher Bedeutung, soweit sie nicht dem Hauptausschuss vorbehalten sind. Er ist damit zuständig für alle wesentlichen Entscheidungen in der Forschungsförderung im Vorfeld der konkreten Förderentscheidung sowie für alle wesentlichen Entscheidungen zur Gestaltung des Begutachtungs-, Bewertungs- und Entscheidungsverfahrens. Der Senat beschließt, welche Fachkollegien zu bilden sind und wie sie sich gliedern.

Er besteht aus 39 wissenschaftlichen Mitgliedern. Die Präsidentinnen und Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Max-Planck-Gesellschaft gehören dem Senat kraft Amtes an. Die übrigen 36 Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung in einem rollierenden System für vier Jahre gewählt. Wählbar sind an Hochschulen oder anderen Forschungseinrichtungen tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Präsidentinnen oder Präsidenten der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie die oder der Vorsitzende des Wissenschaftsrats sind ständige Gäste des Senats.

Ausschüsse des Senats

Die Senatsausschüsse für die Sonderforschungsbereiche und die Graduiertenkollegs bereiten die Förderentscheidungen der beiden korrespondierenden Bewilligungsausschüsse als Unterausschüsse des Hauptausschusses vor. Sie sind außerdem für die Weiterentwicklung dieser Förderprogramme und ihrer Begutachtungs- und Entscheidungsverfahren zuständig.

Bei dem Senatsausschuss Perspektiven der Forschung und dem Ad-hoc-Ausschuss zur Prüfung von Mitgliedschaftsanträgen handelt es sich um Arbeitsgremien des Senats, die Entscheidungen des Senats vorbereiten.

Senatskommissionen

Die Senatskommissionen unterstützen die DFG bei der Politikberatung, indem sie unter anderem nach rein wissenschaftlichen Maßstäben Stellungnahmen zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen mit Forschungsbezug erstellen. Außerdem sind sie ein wichtiger Teil der wissenschaftlichen Selbstverwaltung, da sie beispielsweise Fragen mit besonderem Koordinierungsbedarf für bestimmte Wissenschaftsbereiche bearbeiten.

Die Senatskommissionen werden in zwei Kategorien eingeteilt:

Ständige Senatskommissionen

Ständige Senatskommissionen kann der Senat mit einem längerfristig angelegten Arbeitsauftrag einrichten:

  • auf gesellschaftlich, politisch oder wirtschaftlich bedeutenden Feldern mit langfristiger Perspektive, in denen neue wissenschaftliche Erkenntnisse fachübergreifend und kontinuierlich für das hHandeln von Politik und Behörden - national und international - aufbereitet werden müssen, einerseits und
  • zu politisch und gesellschaftlich kontrovers diskutierten, sich schnell entwickelnden wissenschaftlichen Themen, in denen absehbar mit wiederkehrendem gesetzlichen Regelungsbedarf mit deutlicher Relevanz für die Forschung zu rechnen ist, anderseits.

Dabei muss bei der Einrichtung der Bedarf an den Ergebnissen der Kommissionsarbeit substantiiert dargelegt werden und die Einrichtung auf Dauer rechtfertigen.

Senatskommissionen

Senatskommissionen kann der Senat in Gebieten mit hohem Forschungs-, Koordinations- und vielschichtigem Strukturierungsbedarf mit dem Auftrag einsetzen, Disziplinen-übergreifend Ansätze für die komplexe Koordination, Verbesserung der Forschungsinfrastruktur und Etablierung von für die Forschung förderlichen Strukturen zu erarbeiten, ggf. in Kooperationen mit anderen nationalen und internationalen Organisationen.

Senatskommissionen der DFG

Ansprechpersonen für einzelne Senatskommissionen und -ausschüsse sind auf der Seite des jeweiligen Gremiums verzeichnet.

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat Regeln zum Umgang mit Interessenkonflikten bei der Beratungstätigkeit der Senatskommissionen verabschiedet. Diese werden bei den Beratungen der Senatskommissionen zu Grunde gelegt.

Ansprechperson

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