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Fachkollegien

Die Fachkollegien bestehen aus Forscherinnen und Forschern aus dem deutschen Wissenschaftssystem, die ihre Arbeit entweder in Sitzungen oder in einem schriftlichen Verfahren wahrnehmen.
Die Fachkollegien bestehen aus Forscherinnen und Forschern aus dem deutschen Wissenschaftssystem, die ihre Arbeit entweder in Sitzungen oder in einem schriftlichen Verfahren wahrnehmen.
© DFG / Eric Lichtenscheidt

Die Arbeit der Fachkollegien

Die Hauptaufgabe der Mitglieder der Fachkollegien ist es, in ihren jeweiligen Fächern die Förderanträge wissenschaftlich zu bewerten und so an alle Anträge eines Fachs „die gleiche Messlatte“ anzulegen.
Die Hauptaufgabe der Mitglieder der Fachkollegien ist es, in ihren jeweiligen Fächern die Förderanträge wissenschaftlich zu bewerten und so an alle Anträge eines Fachs „die gleiche Messlatte“ anzulegen. Die Fachkollegiatinnen und -kollegiaten formulieren eine abschließende Entscheidungsempfehlung, die dann zusammen mit den Anträgen den zuständigen Entscheidungsgremien der DFG vorgelegt wird. Foto: Sitzung des Fachkollegiums "Außereuropäische Sprachen und Kulturen..." am 18.02.2013 in Bonn.
© DFG/ Fotograf Eric Lichtenscheidt


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Die Fachkollegien beraten zusätzlich die Gremien der DFG in strategischen Fragen der Forschungsförderung. Die Fachkollegien können ebenso wie in der Forschungsförderung auch in der strategischen Arbeit interdisziplinär wirken, zum Beispiel bot das Tr
Die Fachkollegien beraten zusätzlich die Gremien der DFG in strategischen Fragen der Forschungsförderung. Die Fachkollegien können ebenso wie in der Forschungsförderung auch in der strategischen Arbeit interdisziplinär wirken, zum Beispiel bot das Treffen der Sprecherinnen und Sprecher aller Fachkollegien am 18. und 19.6.2013 die Möglichkeit zum intensiven Austausch.
© DFG / Jan Schumacher


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Die Fachkollegien bestehen aus Forscherinnen und Forschern aus dem deutschen Wissenschaftssystem, die ihre Arbeit entweder in Sitzungen oder in einem schriftlichen Verfahren wahrnehmen.
Die Fachkollegien bestehen aus Forscherinnen und Forschern aus dem deutschen Wissenschaftssystem, die ihre Arbeit entweder in Sitzungen oder in einem schriftlichen Verfahren wahrnehmen.
© DFG / Eric Lichtenscheidt


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Die Arbeitsweise aller 48 Fachkollegien richtet sich nach der vom Senat der DFG verabschiedeten Rahmengeschäftsordnung. Auf dieser gemeinsamen Basis arbeiten einige Fachkollegien schwerpunktmäßig eher in Sitzungen oder Telefonkonferenzen, andere über
Die Arbeitsweise aller 48 Fachkollegien richtet sich nach der vom Senat der DFG verabschiedeten Rahmengeschäftsordnung. Auf dieser gemeinsamen Basis arbeiten einige Fachkollegien schwerpunktmäßig eher in Sitzungen oder Telefonkonferenzen, andere überwiegend im schriftlichen Verfahren oder in einer Mischung aus diesen Vorgehensweisen. Die einzelnen Fachkollegien treffen sich durchschnittlich vier Mal pro Jahr zu gemeinsamen Sitzungen. – Sitzung des damaligen Fachkollegiums Erziehungswissenschaften am 21.01.2011 in der Geschäftsstelle der DFG in Bonn.
© DFG / Fotograf Eric Lichtenscheidt


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Die DFG-Geschäftsstelle bereitet Sitzungen vor und versendet die Sitzungsunterlagen in elektronischer Form. Über das elektronische Antragsbearbeitungssystem „elan“ sind die Unterlagen auch während der Sitzung direkt verfügbar.
Die DFG-Geschäftsstelle bereitet Sitzungen vor und versendet die Sitzungsunterlagen in elektronischer Form. Über das elektronische Antragsbearbeitungssystem „elan“ sind die Unterlagen auch während der Sitzung direkt verfügbar.
© DFG / Fotograf Peter Himsel


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Anmeldebildschirm der elektronischen Antragsbearbeitung der DFG (elan). Über Anträge, bei denen die Gutachter ein eindeutiges Votum abgegeben haben, entscheiden die Fachkollegien in der Regel außerhalb der Sitzungen im elektronischen, schriftlichen Verfahren.
Anmeldebildschirm der elektronischen Antragsbearbeitung der DFG (elan). Über Anträge, bei denen die Gutachter ein eindeutiges Votum abgegeben haben, entscheiden die Fachkollegien in der Regel außerhalb der Sitzungen im elektronischen, schriftlichen Verfahren.
© DFG


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Sitzungsbild
Die Besprechung von Förderentscheidungen in den Sitzungen der Fachkollegien konzentriert sich auf Anträge, zu denen die Entscheidungslage nach der Begutachtung kontrovers ist. Dazu werden jedem Antrag aus dem Kreise der Fachkollegiatinnen und Fachkollegiaten Berichterstattende zugeordnet, die das Forschungsvorhaben vorstellen und die Gutachtenlage einschätzen. In einer anschließenden Diskussion wird dann die Entscheidungsempfehlung des Fachkollegiums ausgearbeitet.– Foto: Impression zum Thema "Was zählt in der Wissenschaft" beim Heisenberg-Vernetzungstreffen am 1. März 2017 in Bonn
© DFG / Fotograf Eric Lichtenscheidt


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Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten immer wieder auch über Fächergrenzen hinweg zusammen. Um auch solche interdisziplinären Anträge optimal bewerten zu können, arbeiten auch die Fachkollegien zusammen. Für die Entscheidung von solchen Einzelfällen kommen beispielsweise Gäste aus anderen Fachkollegien zu Sitzungen oder zwei Fachkollegien äußern sich nacheinander inhaltlich zu einem Antrag.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten immer wieder auch über Fächergrenzen hinweg zusammen. Um auch solche interdisziplinären Anträge optimal bewerten zu können, arbeiten auch die Fachkollegien zusammen. Für die Entscheidung von solchen Einzelfällen kommen beispielsweise Gäste aus anderen Fachkollegien zu Sitzungen oder zwei Fachkollegien äußern sich nacheinander inhaltlich zu einem Antrag.
© DFG / Fotograf Peter Himsel


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Bild eines Sitzung des DFG-Hauptauschusses
Die Sitzungen drehen sich nicht nur um Förderentscheidungen. Die Mitglieder der Fachkollegien erhalten auch Informationen über Änderungen in den Förderverfahren und können strategische Anliegen ihres Fachkollegiums besprechen. Die Ergebnisse können dann auch im Hauptausschuss diskutiert werden. Foto: Sitzung des DFG-Hauptauschusses am 5. März 2017 in Bonn
© DFG / Eric Lichtenscheidt


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In den sogenannten Koordinierten Verfahren der DFG, die mit Panelbegutachtungen einhergehen, sind Mitglieder der Fachkollegien schon bei der Begutachtung vor Ort mit dabei.
In den sogenannten Koordinierten Verfahren der DFG, die mit Panelbegutachtungen einhergehen, sind Mitglieder der Fachkollegien schon bei der Begutachtung vor Ort mit dabei. Dadurch wird sichergestellt, dass in allen Förderverfahren der DFG dieselben Qualitätsmaßstäbe zugrunde liegen. Durchschnittlich kommt diese Aufgabe auf jedes Mitglied eines Fachkollegiums ein bis zwei Mal pro Jahr zu. Begutachtungen vor Ort dauern in der Regel ein oder zwei Tage und ermöglichen der Begutachtungsgruppe nicht nur das direkte Gespräch mit den Antragstellenden und den für das Projekt vorgesehenen Forschenden, sondern bei Bedarf auch die Besichtigung der Forschungsräumlichkeiten.
© DFG / Fotograf Harald Frater


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Schmuckbild Hände
Alle Mitglieder der Fachkollegien werden für einen Zeitraum von vier Jahren gewählt und sind ehrenamtlich tätig. Die Forschungsförderung der DFG basiert auf dem Prinzip der wissenschaftlichen Selbstverwaltung und ist auf die wertvolle Unterstützung der gewählten Fachkollegiatinnen und Fachkollegiaten bei der Bewertung von Förderanträgen angewiesen.
© DFG / Fotograf Eric Lichtenscheidt


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Die Fachkollegien der DFG bewerten die Anträge auf finanzielle Förderung von Forschungsvorhaben. Sie kontrollieren dabei auch die Wahrung einheitlicher Maßstäbe bei der Begutachtung. Zu Fragen der Weiterentwicklung und Ausgestaltung der Förderprogramme der DFG wird ihr Rat gehört. Den konkreten Rahmen für die Arbeit der Fachkollegien setzt die vom Senat der DFG beschlossene Rahmengeschäftsordnung, auf deren Basis sich die 48 Fachkollegien für ihre jeweilige Amtsperiode eine eigene Geschäftsordnung geben und eine Sprecherin oder einen Sprecher, sowie deren Stellvertretung wählen. Einen kurzen Überblick über die Arbeit der Fachkollegien bietet die nebenstehende Bildstrecke.

Die Mitglieder der Fachkollegien werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nach Maßgabe einer vom Senat zu erlassenden Wahlordnung auf vier Jahre gewählt. Sie sind entsprechend dem Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit jeweils einem Fach zugeordnet. Mehrere miteinander wissenschaftlich verzahnte Fächer bilden ein Fachkollegium. Die Struktur der Fächer und Fachkollegien wird vom Senat der DFG alle vier Jahre im Rahmen der Vorbereitung jeder Wahl der Mitglieder der Fachkollegien überprüft und - sofern erforderlich - neu festgelegt. Für jedes Fach werden mindestens zwei Vertreterinnen oder Vertreter gewählt. Im Übrigen ist die Anzahl der Fachvertreterinnen beziehungsweise Fachvertreter je Fach insbesondere davon abhängig, wie viele Förderanträge in diesem Fachgebiet zu begutachten und zu bewerten sind.

Weitere Informationen:

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