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Deutsch-argentinischer Workshop zur Meeresforschung in Buenos Aires

(12.12.16) Vom 29.11. bis 1.12.2016 fand in Buenos Aires, Argentinien, ein deutsch-argentinischer Workshop zur Meeresforschung statt. Circa 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und 45 aus Argentinien haben sich im Polo Científico, in dem das argentinische Wissenschaftsministerium MINCYT und die Forschungsförderorganisation CONICET angesiedelt sind, versammelt. Die DFG und das BMBF nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil.

Dieser Workshop ist das Ergebnis eines DFG-Rundgesprächs, das im April 2016 in Bremen stattgefunden und auch Möglichkeiten zur Kooperation mit argentinischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern innerhalb der Meeresforschung zum Thema hatte. Die argentinische Initiative Pampa Azul, in die sieben argentinische Ministerien involviert sind, spielte für die Verwirklichung des Workshops eine zentrale Rolle, da die Meeresforschung seit 2014 ein strategisches Thema für Argentinien ist. Während des Workshops wurden verschiedene bestehende bilaterale Kooperationen vorgestellt, wobei ein Potenzial für die Weiterentwicklung und Schaffung von neuen wissenschaftlichen Projekten deutlich erkennbar war.

(v.l.n.r.) Botschafter Bernhard Graf von Waldersee, Minister Lino Barañao und Norbert Overbeck (BMBF)

(v.l.n.r.) Botschafter Bernhard Graf von Waldersee, Minister Lino Barañao und Norbert Overbeck (BMBF)

© MINCYT

Die Veranstaltung wurde hochrangig eröffnet: In ihren Grußworten unterstrichen der argentinische Wissenschaftsminister Lino Barañao, der deutsche Botschafter Bernhard Graf von Waldersee und der BMBF-Vertreter Norbert Overbeck die Bedeutung der wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Argentinien und Deutschland. Zu Beginn stellten Vertreter von BMBF, CONICET, MINCYT und der DFG ihre Fördermöglichkeiten für die bilaterale wissenschaftliche Kooperation vor.

Der wissenschaftliche Teil des Workshops war sehr umfangreich: Circa 40 Fachvorträge wurden innerhalb von zwei Tagen präsentiert, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre laufenden beziehungsweise geplanten Forschungsprojekte dem Plenum präsentierten. Diese erste Runde ermöglichte den Forscherinnen und Forschern, Anknüpfungspunkte zwischen den verschiedenen Projekten zu identifizieren. Anschließend wurden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur weiteren Diskussion in vier fachliche Arbeitsgruppen aufgeteilt: „Ocean Dynamics and Sediments“, „Biodiversity“, „Source to Sink“ und „Biogeochemistry“.

Am letzten Tag des Workshops präsentierten die vier Gruppen die Ergebnisse ihrer Diskussionen. Es wurden gemeinsame Ziele wie Forschungsthemen, Fahrtrouten mit Forschungsschiffen und Überwindung von logistischen Fragen vorgestellt. Die Planung zur Antragstellung von Projekten und Konsortien wurde auch thematisiert, und die Anwesenden hatten am Ende des Treffens die Möglichkeit, sich mit den Vertretern der Förderorganisationen über die Angebote der Forschungsfinanzierung auszutauschen.

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