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Pressemitteilung Nr. 60 | 29. November 2012
DFG-Präsident gratuliert Hörforscher zum Zukunftspreis

Birger Kollmeier und Team vom Bundespräsidenten ausgezeichnet / „Ausweis für hohe Leistungsfähigkeit von Grundlagenforschung und Erkenntnistransfer“

DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner hat dem Oldenburger Hörforscher Birger Kollmeier zum Deutschen Zukunftspreis 2012 gratuliert. „Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und ich ganz persönlich beglückwünschen Professor Kollmeier und sein Team herzlich zu diesem Erfolg. Wir freuen uns, dass ihre wegweisenden Forschungen für die innovative Weiterentwicklung von Hörgeräten und die nachhaltige Verbesserung der Hördiagnostik so hohe Anerkennung erfahren. Sie sind nicht zuletzt angesichts der demografischen Entwicklung in unserer Gesellschaft von besonderer Bedeutung.“

Das Team um den Physiker und Mediziner wurde am Mittwoch, dem 28. November 2012, unter vier Kandidaten für den „Deutschen Zukunftspreis – Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation“ ausgewählt. Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck überreichte die mit 250 000 Euro dotierte Auszeichnung in Berlin an Kollmeier, seinen Oldenburger Kollegen Professor Volker Hohmann und Dr. Torsten Niederdränk von der Siemens AG.

DFG-Präsident Kleiner unterstrich: „Aus Sicht der DFG ist der Preis ein Ausweis für die hohe Leistungsfähigkeit interdisziplinärer Grundlagenforschung und des Erkenntnistransfers im gegenseitigen Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.“ Die jetzt ausgezeichneten Forscher und ihr Projekt „Binaurale Hörgeräte – räumliches Hören für alle“ waren von der DFG nominiert worden. Erst im letzten Jahr war ein ebenfalls von der DFG vorgeschlagenes Forscherteam um Professor Karl Leo von der TU Dresden für die Weiterentwicklung organischer Halbleiter erfolgreich.

Die diesjährigen Preisträger Birger Kollmeier und Volker Hohmann werden von der DFG seit Jahren gefördert. Neben zahlreichen Einzelprojekten war Kollmeier Sprecher des Internationalen Graduiertenkollegs „Neurosensory Science and Systems“. Aktuell ist er Sprecher der Forschergruppe „Individualisierte Hörakustik“ und seit 2012 auch des neuen Exzellenzclusters „Hearing for all – Hören für alle“. Volker Hohmann ist als Leiter einer Arbeitsgruppe ebenfalls am Exzellenzcluster „Hearing for all“ beteiligt. Die DFG fördert ihn zudem mit der Forschergruppe „Nutzbarkeit individualisierter Hörsysteme: Algorithmen-Interaktion und interaktive Steuerung“.

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