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Pressemitteilung Nr. 22 | 25. Mai 2011
„Früh übt sich ...“

Europa-Preis der DFG für Bundessieger im Wettbewerb „Jugend forscht“

Sechs Jungforscher aus den Fachgebieten Mathematik/Informatik, Physik und Chemie konnten sich bei der diesjährigen Preisverleihung im Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ in Kiel gleich doppelt freuen. Sie wurden nicht nur als Bundessieger mit dem ersten Preis in ihrem jeweiligen Fachgebiet ausgezeichnet, sondern errangen darüber hinaus den neu geschaffenen Europa-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Aus der Hand von DFG-Vizepräsident Professor Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter nahmen Danial Sanusi (18), Xianghui Zhong (17) und Fabian Henneke (18) vom Kippenberg-Gymnasium in Bremen, Bundessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik, zusätzlich den Europa-Preis der DFG entgegen. Für das Fachgebiet Physik wurde Benjamin Walter (16) vom Gymnasium Franziskaneum in Meißen, für die Chemie die beiden Bundessieger Gabriel Salg (16) und Nicolas Scheidig (16) vom Hanns-Seidel-Gymnasium in Mösbach ausgezeichnet.

Mit dem im vergangenen Jahr neu geschaffenen Europa-Preis will die DFG die Bedeutung der Internationalisierung für eine erfolgreiche Forscherkarriere unterstreichen. Der Preis beinhaltet neben einem Preisgeld von 1000 Euro die intensive Vorbereitung der Nominierten auf ihre Teilnahme am European Union Contest for Young Scientists (EUCYS), der vom 23. bis 28. September 2011 in Helsinki/Finnland stattfindet. Die Nominierten werden von Mentoren in der Vorbereitungsphase für den EU-Wettbewerb betreut und auch nach Helsinki begleitet. Diese Mentoren sucht die DFG unter den von ihr geförderten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus. Damit soll auch eine dauerhafte Vernetzung zwischen den Wissenschaftlergenerationen ermöglicht werden.

Die drei jungen Mathematiker aus Bremen, Danial Sanusi, Xianghui Zhong und Fabian Henneke, wurden für ihr Projekt „Mehrdimensionale Farbenlehre“ ausgezeichnet, in dem sie abstrakte geometrische Gebilde untersuchen, die sich in deutlich mehr als drei Dimensionen ausbreiten. Der Bundessieger im Fachgebiet Physik, Benjamin Walter, erhielt den Preis für sein Projekt „Rastertunnelmikroskopie an Coronen auf Germanium(111)“. Die jungen Chemiker Gabriel Salg und Nicolas Scheidig, die den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit der diesjährigen Wettbewerbsrunde errungen hatten, erforschen das Geheimnis der Geruchskiller und arbeiten an einer neuen Zauberformel zur Beseitigung von Mundgeruch.

Die Kosten für die Treffen zwischen Mentoren und Jungforschern, die Übersetzung der Präsentationen für Helsinki sowie für die Reisen der Mentoren übernimmt die DFG.

Weiterführende Informationen

Informationen über alle Preisträgerinnen und Preisträger im diesjährigen Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ finden Sie unter:

Nähere Informationen zum Europa-Preis: