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Pressemitteilung Nr. 40 | 2. August 2006
ARGO

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Wissenschaftszentrum Bonn zeigen Bilder von Hans-Hendrik Grimmling

In der griechischen Mythologie wollten die Argonauten jenseits der Welt der Sterblichen mit ihrem schnellen Schiff "Argo" das "Goldene Vlies" finden. Als "Argonaut" sieht sich auch der Maler Hans-Hendrik Grimmling, wenn er mit seinen Gemälden eindringt in imaginäre Welten. Das Ergebnis seiner "Reisen" präsentieren die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Wissenschaftszentrum Bonn in der Ausstellung ARGO, die vom 10. August bis 15. September 2006 in beiden Häusern zu sehen ist ("ARGO - Bilder von Hans-Hendrik Grimmling", Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstraße 45, Bonn-Bad Godesberg, montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr; Deutsche Forschungsgemeinschaft, Kennedyallee 40, Bonn-Bad Godesberg, dienstags von 16 bis 19 Uhr, der Eintritt ist frei).

"Kunst ist immer ein Wegfahren in eine Distanz zur Gegenwart", sagt Grimmling, der seine Malerei als "imaginäres Bordbuch" versteht. Dieses Bordbuch enthält eine Fülle kompositorischer Entdeckungen. Seine Bild-Erfindungen wertet die Kunstkritik als "Kraftfelder", die gegeneinander arbeiten. Aggression und Angriffslust stehen Introvertiertheit und Schutzbedürfnis gegenüber. Grimmlings Bilder entwickeln sich nicht aus Motiven, sondern aus skulptural wirkenden senkrechten und horizontalen Formen. Dabei dominiert die Farbe Schwarz - für den in Berlin lebenden und arbeitenden Künstler "aller Anfang; das unendliche, nie ganz fassbare Dunkle".

Die Ausstellung ist Teil der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft begründeten Veranstaltungsreihe WISSENSCHAFFTKUNST. Der Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und Hausherr des Wissenschaftszentrums Bonn, Dr. Andreas Schlüter, und der Generalsekretär der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Dr. Reinhard Grunwald, werden die Ausstellung in Anwesenheit des Künstlers am 9. August 2006 um 18 Uhr im Foyer des Wissenschaftszentrums eröffnen. Der Kunsthistoriker und stellvertretende DFG-Generalsekretär Dr. Axel-Hubertus Zienicke wird in das Werk Hans-Hendrik Grimmlings einführen. Im Laufe des Abends wechseln die Besucher in das benachbarte Gebäude der Deutschen Forschungsgemeinschaft, wo weitere Arbeiten von Grimmling ausgestellt werden. Es spielt der Jazz-Posaunist Conny Bauer.

Hans-Hendrik Grimmling wurde 1947 in Zwenkau bei Leipzig geboren. Nach dem Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig arbeitete er als freischaffender Künstler. Es folgten Projekte, Konzepte und Gemeinschaftsarbeiten im Künstlerkreis "Tangente". Nach 1982 erlebte Grimmling erste Schließungen seiner Ausstellungen in der damaligen DDR. 1986 übersiedelte er nach West-Berlin. Seit 1975 präsentiert Grimmling zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Seit 2001 ist er Dozent an der Berliner Technischen Kunstschule.

Hinweis für Redaktionen
Am Mittwoch, 9. August 2006, 14.00 Uhr findet im Foyer des Wissenschaftszentrums Bonn (Ahrstraße 45, Bonn-Bad Godesberg) ein Pressegespräch mit Hans-Hendrik Grimmling statt.