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Pressemitteilung Nr. 54 | 22. September 2004
Wo Exzellenz gedeiht

Die DFG-Forschungszentren stellen sich vor

Wie der Nährboden beschaffen sein muss, auf dem Exzellenz gedeiht, präsentieren am 29. September 2004 in Berlin die Forschungszentren der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen eines Parlamentarischen Abends. In der Landesvertretung der Freien Hansestadt Bremen stellt zunächst DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker die DFG-Forschungszentren, ihre Bedeutung als eine Form von Exzellenz-Clustern, wie sie aktuell im politischen Raum diskutiert werden, und mögliche zukünftige Entwicklungen vor. Nach einer multimedialen Präsentation der Arbeit der Zentren entlang der Kernfragen Internationalität, Interdisziplinarität, Nachwuchsförderung und Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft durch den Sprecher des DFG-Forschungszentrums in Würzburg, Professor Martin Lohse, stehen die Leiter aller Forschungszentren zur Diskussion bereit.

Die DFG hat die DFG-Forschungszentren im Jahr 2001 als ein wichtiges strategisches Förderinstrument geschaffen. Sie sollen auf innovativen und zukunftsträchtigen Forschungsgebieten Kompetenz an einzelnen Hochschulen bündeln und international sichtbare Schwerpunkte bilden.

Im Jahr 2001 richtete die DFG die ersten drei Forschungszentren ein: "Ozeanränder" in Bremen, "Funktionelle Nanostrukturen" in Karlsruhe und "DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin - Rudolf-Virchow-Zentrum" in Würzburg. Im Jahr 2002 folgten "Molekularphysiologie des Gehirns" in Göttingen sowie das Zentrum "Matheon - Mathematik für Schlüsseltechnologien" in Berlin.

Im Jahr 2006 soll ein weiteres Zentrum eingerichtet werden. Auch in diesem Fall geht der Einrichtung ein intensiver Auswahlprozess voraus. Ein DFG-Forschungszentrum wird mit rund fünf Millionen Euro pro Jahr gefördert. Die Gesamtförderdauer beträgt zwölf Jahre.

Weiterführende Informationen  

Fragen zum Parlamentarischen Abend am 29. September 2004, Beginn 18 Uhr, beantwortet das Berliner Büro der DFG. Ansprechpartnerin ist Andrea Klein, andrea.klein@dfg.de, Tel. 030/20612120. Journalisten sind eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht.

Mehr zu den Forschungszentren der DFG unter:

  • www.dfg.de/fzt.