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Pressemitteilung Nr. 34 | 6. Juli 2004
DFG-Haushalt wächst um drei Prozent

Einzelförderung soll gestärkt werden

Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) hat am 5. Juli 2004 beschlossen, den Haushalt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) um drei Prozent aufzustocken. Damit wird die gemeinsame Zuwendung des Bundes und der Länder im Jahr 2005 an die DFG 1,364 Milliarden Euro betragen.

Die DFG will mit dem Geld unter anderem dafür Sorge tragen, dass in der Einzelförderung, dem größten Teil des so genannten Normalverfahrens, die Erfolgsaussichten für Antragsteller nicht sinken. Durch die Zusage für den Zuwachs im Haushalt und die Willenserklärung der Bundesregierung, solche Zuwächse auch in den kommenden Jahren zu realisieren, kann die DFG die diesjährigen Bewilligungsmöglichkeiten in der Allgemeinen Forschungsförderung um mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 780 Millionen Euro anheben.

Insgesamt gibt die DFG seit Jahren mehr Geld für das Normalverfahren aus, um beispielsweise Einzelprojekte, Stipendien oder Forschergruppen zu finanzieren. Im Jahr 2003 flossen 516 Millionen Euro in das Normalverfahren, nach 504 Millionen Euro im Jahr 2002 und 469 Millionen Euro im Jahr 2001. Damit hat die DFG ihr erklärtes Ziel, den Anteil des Normalverfahrens an der Gesamtförderung über 40 Prozent zu halten, wie in den Vorjahren erneut erreicht. Das gilt auch für die "Halbjahresbilanz" zum 30. Juni 2004.

Dass die Bewilligungsquote im Normalverfahren trotzdem von gut 40 Prozent auf 35 Prozent gesunken ist, liegt daran, dass das Antragsvolumen im genannten Zeitraum um zehn Prozent gewachsen ist.