DFG - Ausstellung: Wissenschaft, Planung, Vertreibung. Der Generalplan Ost der Nationalsozialisten.
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Vertreibung und Mord
im besetzten Polen
Die Umsiedlung
der Volksdeutschen
Auf der Suche
nach „deutschem Blut“
Dynamik des Scheiterns -
Dynamik der Vernichtung
Die Schoah:
Umsiedlung in den Tod
Bildergalerie zum
Thema VERTREIBUNG

 



Die Umsiedlung
der Volksdeutschen

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In Konrad Meyers 1941 erschienenem Buch „Landvolk im Werden“ zeigte die Karte „Bodenständiges und rückgeführtes Bauernvolk in Ost und West“ den Stand der „Rückführung“ am 1. Januar 1941.

Hitler und Stalin hatten in einem Abkommen 1939 die räumlichen Interessen Deutschlands und der Sowjetunion voneinander abgegrenzt. Nun begannen die Nationalsozialisten, die seit Jahrhunderten über Osteuropa verstreut siedelnden Deutschen „heim ins Reich“ zu holen. Mit diesen „Volksdeutschen“ sollten die westlichen Regionen des besetzten Polen „germanisiert“ werden. Im Januar 1944 lebten in den annektierten Teilen Westpolens 353 000 „Volks-“ und 370 000 „Reichsdeutsche“. Bedingt durch den deutschen Rückzug aus der Sowjetunion wurden bis Ende 1944 weitere 250 000 „Rußlandumsiedler“ in den „Warthegau“ transportiert. Innerhalb der polnischen Bevölkerung suchten die Nationalsozialisten nach „deutschem Blut“. Bis 1944 teilten sie 2,8 Millionen Menschen nach den Kategorien der „Deutschen Volksliste“ in mehr oder minder „eindeutschungsfähig“ein. Da nur „gutrassige“ Individuen als deutsche Siedler in Frage kamen, überprüften die Rassenexperten der SS bis Ende 1944 in ganz Europa etwa 1,2 Millionen „Volksdeutsche“ sowie 1,5 Millionen „Fremdvölkische“ auf ihren rassischen Wert. Auf der Grundlage dieser Erhebungen wurde dann anund umgesiedelt, vertrieben und gemordet.

 

"Die Ziele ... die sich aus dem Zerfall des polnischen Staates ergeben, sind ... 5) eine neue Ordnung der ethnographischen Verhältnisse, das heißt, eine Umsiedlung der Nationalitäten so, daß sich am Abschluß der Entwicklung bessere Trennungslinien ergeben, als es heute der Fall ist."

Adolf Hitler
in seiner Reichstagsrede vom 6.10.1939


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   "WISSENSCHAFT - PLANUNG - VERTREIBUNG. Der Generalplan Ost der Nationalsozialisten"
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