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von Kaven-Ehrenpreis 2006 für Hô Hai Phùng

Forschung über Quantengruppen ausgezeichnet

Hô Hai Phùng

Hô Hai Phùng

Am 26. März 2007 wurde der aus Vietnam stammende Mathematiker Hô Hai Phùng mit dem von Kaven-Ehrenpreis für Mathematik ausgezeichnet. Er erhielt den zum zweiten Mal vergebenen persönlichen Preis als Auszeichnung für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Quantengruppen. Den Rahmen für die Preisverleihung bildete die erste gemeinsame Konferenz der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) und der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM) vom 25. bis 30. März in Berlin. Der von Kaven-Ehrenpreis ist mit 10 000 Euro dotiert und speist sich aus der im Dezember 2004 von dem Detmolder Mathematiker Herbert von Kaven und der DFG ins Leben gerufenen Stiftung.

Hô Hai Phùng arbeitet an der Universität Duisburg-Essen im Umfeld der Gruppe der beiden Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträger Professor Hélène Esnault und Professor Eckart Viehweg. Hô Hai Phùng stammt aus Hanoi, Vietnam, und wird seit 2005 im Heisenberg-Programm der DFG gefördert. Seine Begabung fiel schon mit 17 Jahren auf, als er als Mitglied der vietnamesischen Mathematik-Olympia-Mannschaft zu einem Studium an der Moskauer Lomonossow-Universität aufbrach, das er im Alter von 22 Jahren mit dem Diplom abschloss. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion setzte Phùng sein Studium in München fort und wurde dort mit 26 Jahren promoviert. Es folgten Forschungsaufenthalte in Hanoi sowie an verschiedenen Forschungsinstituten in Europa und den USA. Im Jahr 2004 habilitierte er sich an der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) mit der Arbeit „On Representation Theory of Matrix Quantum Groups of Type A“.

Die im Rahmen seines Heisenberg-Stipendiums geplanten Forschungsvorhaben bauen auf seinen bisherigen Arbeiten zur Tannaka-Dualität auf und führen diese mit wichtigen neuen Forschungsthemen mit Bezug zur Algebraischen Geometrie wie der Theorie der Vektorbündel oder Fundamentalgruppen projektiver Varietäten weiter.

Zur Person

Preisträger und Programm