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Albert Maucher-Preis 2010

DFG zeichnet Potsdamer Paläoklimatologin für herausragende geowissenschaftliche Forschung aus

Der Albert Maucher-Preis für Geowissenschaften 2010 ging an Professorin Ulrike Herzschuh. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde am 10. Oktober 2010 in Frankfurt an Main verliehen. Er zeichnet Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler aus, die hervorragende Forschungsergebnisse mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft erzielen konnten.

Mit dem Albert Maucher-Preis für Geowissenschaften 2010 feiert die DFG zugleich das 100-jährige Bestehen der Geologischen Vereinigung.

Professor Ulrike Herzschuh

Professor Ulrike Herzschuh

Professor Ulrike Herzschuh

© DFG

Professorin Ulrike Herzschuh (35) untersucht als Juniorprofessorin für Paläoökologie und Paläoklimatologie im Institut für Geowissenschaften der Universität Potsdam das Klima der Vorzeit. Dazu forscht sie in Asien (Tibetisches Hochplateau, China, Mongolei und Sibirien) und leitet aus fossilen Funden wie Pollen oder Zuckmücken (Chironomidae) in Seesedimenten die vergangenen klimatischen Verhältnisse ab. Hinzu kommen Daten aus Isotopenuntersuchungen und der Analyse von Biomarkern in organischen Bestandteilen der Sedimente. In einem weiteren Schritt erforscht Herzschuh, was diese Ergebnisse über das globale Paläoklima aussagen. Dabei fokussiert sie auf die Rolle des Permafrosts und das Klima der Polargebiete.

Für den Preis empfahl sich die junge Wissenschaftlerin und zweifache Mutter auch aufgrund ihrer vielfältigen internationalen Kooperationen und ihrer herausragenden Publikationsleistung. Hinzu kommt das erfolgreiche Einwerben und Durchführen eigener Projekte und ihr Engagement in der akademischen Lehre und der universitären Selbstverwaltung.

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Preisträger und Programm