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Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin - Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträger 2019

Robotik, Technische Universität München

Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin
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Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin

© DFG

Sami Haddadin erhält den Leibniz-Preis 2019 für seine wegweisenden Forschungen auf den Gebieten der Robotik. Insbesondere wird er für seine Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine ausgezeichnet, in denen er die Grundlagen einer sicheren, intuitiven und zuverlässigen physikalischen Mensch-Roboter-Interaktion erforscht. Ausgehend vom menschlichen Bewegungsapparat konstruierte er eine Kombination aus nicht linearer weicher und reflexfähiger Drehmomentregelung und intrinsisch elastischer und aktiver mechanischer Leichtbauweise – so präparierte Roboter bewegen sich menschenähnlich und sind sicher im Umgang mit Menschen. Zudem arbeitete Haddadin mit Methoden der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens, um Roboter mit einer zuverlässigen kollisionsfreien Bahnplanung oder künstlichen Reflexsystemen auszustatten. Haddadin gelang es, viele seiner grundlegenden Forschungen in handhabbare Computerprogramme zu überführen, sodass sie heute in modernen Industrierobotern eingesetzt werden können. Insgesamt konnte Haddadin die Robotik in den vergangenen Jahren erheblich weiterentwickeln.

Sami Haddadin wurde 2011 an der RWTH Aachen mit einer Arbeit zu humanoiden Robotern promoviert. Bereits 2014 berief ihn die Universität Hannover mit erst 34 Jahren auf einen Lehrstuhl für Regelungstechnik. Im April 2018 folgte er einem Ruf an die TU München, wo er zurzeit das neue integrative Forschungszentrum „Munich School of Robotics and Machine Intelligence“ aufbaut. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Preise, allen voran den vom Bundespräsidenten verliehenen Deutschen Zukunftspreis 2017.

Zur Person:

GEPRIS

Laudatio und Dankesrede

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