Zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Logo: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - zur Startseite Deutsche Forschungsgemeinschaft

Prof. Dr. Martin Beneke  - Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträger 2008

Theoretische Teilchenphysik, Institut für Theoretische Physik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (2,5 Mio. Euro)

Prof. Dr. Martin Beneke

Prof. Dr. Martin Beneke

Mit seinen Forschungen trägt Martin Beneke wesentlich dazu bei, dass die theoretischen Vorstellungen der Elementarteilchenphysik überprüft, Abweichungen davon aufgezeigt und neue Strukturen überhaupt erkannt werden können. Insbesondere führt Beneke hochpräzise Rechnungen durch, um Messdaten von Beschleunigungsexperimenten mit den Vorhersagen des Standardmodells der Teilchenphysik vergleichen zu können. Beneke hat seine weltweit als einzigartig geltenden Methoden nicht nur entwickelt, sondern selbst auch auf aktuelle physikalische Fragestellungen angewandt, so etwa auf die Lebensdauer und den Zerfall besonders schwerer Mesonen. Diese Untersuchungen erlauben neue Einsichten in die Materie-Antimaterie-Asymmetrie und damit in das Verständnis des Mikrokosmos und der Entwicklung des frühen Universums. Martin Beneke studierte Physik, Mathematik und Philosophie in Konstanz, Cambridge und Heidelberg, wo er 1991 sein Diplom ablegte. Nur zwei Jahre später promovierte er an der TU München mit Untersuchungen zur Struktur von Störungsreihen in hohen Ordnungen. Die Habilitation folgte 1998 wiederum in Heidelberg. Bereits 1999 wurde Beneke, gerade 33 Jahre alt, Inhaber des Lehrstuhls Theoretische Physik E an der RWTH Aachen.