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PD Dr. Erik Schilling - Heinz Maier-Leibnitz-Preisträger 2020

Neuere deutsche Literatur, Ludwig-Maximilians-Universität München

PD Dr. Erik Schilling

PD Dr. Erik Schilling

© Erik Schilling

Erik Schillings Forschung umfasst Literatur und Theorie der Postmoderne, moderne Lyrik, gattungsgeschichtliche Fragestellungen sowie Formen der Intertextualität, insbesondere auch intertextuelle Beziehungen zwischen neuzeitlicher und antiker Literatur. In seiner Dissertation untersuchte Schilling den deutschsprachigen historischen Roman der Gegenwart im komparatistischen Blick auf die Werke Umberto Ecos. Seine Habilitationsschrift widmete sich hymnischer Dichtung in ihren Kontexten vom 18. bis 20. Jahrhundert. Schilling erschloss darin dank einer neuartigen Methodik Texte von Goethe, Hölderlin, Nietzsche oder Rilke neu. Seine Arbeitsweise zeichnet sich ebenso durch enorme Produktivität und Vielfältigkeit wie durch philologische Sorgfalt und hohe Sensibilität im Umgang mit den literarischen Gegenständen und der dazu vorliegenden Forschung aus. Besonders beeindruckt dabei, wie seine Untersuchungen Literatur und Literaturtheorie aufeinander beziehen und füreinander fruchtbar machen. Damit gibt Schilling der Selbstbeschreibung der Literaturwissenschaft und ihrer Deutungspraxis wichtige neue Impulse.

Zur Person

Laudatio auf

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Verleihung der Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2020