Zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Logo: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - zur Startseite Deutsche Forschungsgemeinschaft

banner: Kopfbereich DFG2020 Logo - deutsch Für das Wissen entscheiden

Prof. Dr. Georg Oberdieck - Heinz Maier-Leibnitz-Preisträger 2020

Mathematik/Algebraische Geometrie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Prof. Dr. Georg Oberdieck

Prof. Dr. Georg Oberdieck

© Georg Oberdieck

Der Mathematiker Georg Oberdieck arbeitet im Teilgebiet der algebraischen Geometrie. In dieser geht es darum, durch recht einfache Gleichungen beschriebene geometrische Objekte zu untersuchen. Da es eine große Vielfalt von ihnen gibt, stellt sich oft die Frage, wie viele Objekte einer bestimmten Art in bestimmten Zusammenhängen auftreten. Derartige Zählaufgaben werden enumerative algebraische Geometrie genannt. Konkret tauchen solche Zählprobleme beispielsweise in der theoretischen Physik auf. Oberdieck hat derartige Probleme in konkreten physikalischen Kontexten gelöst und dabei auch die mathematische Struktur dieser Objekte deutlich besser beschrieben, als dies bis dato der Fall war. Besonders einflussreich ist seine mit Aaron Pixton verfasste Arbeit „Gromov-Witten theory of elliptic fibrations: Jacobi forms and holomorphic anomaly equations“. In dieser Arbeit beweisen beide Autoren ihr beeindruckendes Verständnis von Methoden aus verschiedenen Gebieten, die sie virtuos auf ihre Kernfragen anwenden. Oberdieck ist unlängst als Junior Fellow ans Hausdorff Center for Mathematics in Bonn gewechselt und hat dort eine W2-Professur inne.

Zur Person

Weitere Informationen