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Dr. Thimoteus Speer - Heinz Maier-Leibnitz-Preisträger 2019

Nephrologie, Universität des Saarlandes

Dr. Thimoteus Speer
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Dr. Thimoteus Speer

© T. Speer

Fettstoffwechselstörungen gehören zu den wichtigsten Risikofaktoren für arteriosklerotische Gefäßveränderungen, die zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen können. Allerdings sind nicht alle Blutfette schädlich. Thimoteus Speer konnte zeigen, dass nur bestimmte modifizierte Fette eine arterienschädigende Wirkung bei Nierenkranken haben. Entscheidend ist, dass er diese Erkenntnisse mit neu entdeckten Prozessen der chronischen Entzündungen verknüpfen und einige mechanistische Details dieser fatalen Interaktion aufklären konnte. So gelang ihm ein wichtiger Brückenschlag zwischen diesen beiden häufig auftretenden Schädigungsprozessen. Speers Erkenntnisse ermöglichen die Etablierung einer diagnostischen Präzisionsmedizin und mittelfristig auch die Entwicklung neuer therapeutischer Strategien. Die Arbeit Speers besticht somit durch ihren starken translationalen Forschungsansatz. Auf der Basis einer Doppelpromotion in Humanmedizin und Biologie gelingt es ihm, herausragende Grundlagenforschung und translationale Forschung zu verbinden. Dies spiegeln auch seine Positionen als Oberarzt, Laborleiter der experimentellen und translationalen Nephrologie sowie als Teilprojektleiter eines DFG-geförderten Sonderforschungsbereichs wider.

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