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Dr. Jonathan F. Donges - Heinz Maier-Leibnitz-Preisträger 2019

Statistische Physik und Klimaforschung, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

Dr. Jonathan F. Donges
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Dr. Jonathan F. Donges

© Klemens Karkow

Durch die Einführung neuartiger Methoden aus der statistischen Physik in die Klima- und Erdsystemforschung hat Jonathan F. Donges diese entscheidend vorangebracht. Er hat zudem in der Analyse wiederkehrender Ereignisse Pionierarbeit geleistet und sie als Analysemethode für Klima-Daten etabliert, bevor Big-Data-Methoden gängige Praxis wurden. In jüngster Zeit hat er weitere netzwerkbasierte Herangehensweisen und Methoden aus der Komplexitätstheorie für die Klimaforschung eingesetzt. Von dem Artikel über „Trajectories of the Earth System in the Anthropocene”, zu dem er als Co-Autor beigetragen hat, wird erwartet, dass er die Diskussion in der Klimaforschung für die nächsten Jahre beeinflusst. Darin identifizieren die Autoren in den Übergängen zwischen eher gleichmäßigen und eher wechselhaften Klimazuständen einen Auslöser der menschlichen Entwicklung in Afrika und tragen zum Nachweis einer Wechselbeziehung zwischen Klima- und Menschheitsentwicklung bei. Donges studierte und promovierte in Bonn, San Diego, Potsdam und Berlin, seit 2013 ist er unter anderem einer von zwei Leitern eines Flaggschiffprojekts (COPAN) am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

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