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Jun.-Prof. Dr. Mandy Hütter - Heinz Maier-Leibnitz-Preisträgerin 2017

Psychologie, Universität Tübingen

Mandy Hütter

Mandy Hütter

© Dr. Max Ihmels, Tübingen

Wie beeinflussen unsere Einstellungen unser Wahlverhalten oder unser moralisches Urteilsvermögen? Und wann schlagen persönliche Erfahrungen in Vorurteile um? Auf Fragen wie diese sucht Mandy Hütter Antworten. Dabei zeigt sie auf, dass nicht alle Einstellungen Folge von bewussten Lernprozessen sind und moralische Urteile auch von „situativen Hinweisreizen“ abhängen. Ihre Ergebnisse publizierte Hütter in international angesehenen Fachzeitschriften. Im klinischen Bereich sind sie nicht zuletzt für Interventionsansätze bei Phobien hilfreich, schaffen aber auch neue Einsichten im Bereich sozialer Vorurteile oder beim Blick auf demokratische Prozesse und die „Weisheit der Vielen“. Hütter, die ihre Arbeiten immer wieder auch einer breiten Öffentlichkeit präsentiert, ist Juniorprofessorin und Leiterin des Arbeitsbereichs „Sozial- und Wirtschaftspsychologie“ an der Universität Tübingen. Außerdem leitet sie eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe.

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