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Ideenwettbewerb "Internationales Forschungsmarketing", Preisträger 2017

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnet im Rahmen des Wettbewerbs bereits zum dritten Mal Ideen zum Internationalen Forschungsmarketing aus. Ausgezeichnet werden die Konzepte des Forschungszentrums Jülich, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der University Alliance Ruhr. Den „Start-up“-Sonderpreis erhält die Deutsche Sporthochschule Köln.

Die prämierten Konzepte überzeugten das international besetzte Auswahlgremium aus Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanagern, Internationalisierungs-, Kommunikations- und Marketing-Fachleuten durch ihr Potenzial und die große Signalwirkung. Die Jury hob insbesondere die hohe Passgenauigkeit der Vorhaben zu den jeweiligen Einrichtungen und deren Forschungsmarketingstrategien hervor. Die zeitgemäßen Konzeptideen, um deutsche Forschung international sichtbarer zu machen oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Deutschland zu gewinnen, sind modellhaft und können auch anderen Akteuren als Anregung dienen.

WiRe – Women in Research (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

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© WiRe, Lamaze

Internationale Postdoktorandinnen in ihrem akademischen Werdegang fördern und gleichzeitig die internationale Sichtbarkeit Deutschlands sowie der Universität als gleichermaßen forschungsstarken wie familienfreundlichen Standort steigern: Das ist die Idee des Münsteraner Projekts „WiRe – Women in Research“.

#idea: Internationale Sichtbarkeit und Karriereentwicklung internationaler Nachwuchswissenschaftlerinnen

Durch ein attraktives Angebot, welches die besonderen Herausforderungen für Forscherinnen berücksichtigt, möchte WiRe hochkarätige internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen für einen Forschungsaufenthalt an der WWU Münster gewinnen. Über einen Zeitraum von einem bis zu sechs Monaten können die Postdoktorandinnen die exzellenten Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten an der WWU sowie die hohe Lebensqualität in Münster kennenlernen. Mit der Fokussierung auf die Postdoc-Phase wirkt WiRe der Tendenz entgegen, dass immer noch besonders viele Frauen ihre wissenschaftliche Karriere an der „Sollbruchstelle Postdoc“ beenden. Mit gezielten Unterstützungs- und Karriereentwicklungsangeboten sowie einem Familienbonus reagieren die WiRe-Stipendien auf die speziellen Herausforderungen für Forscherinnen in dieser Phase.

Die internationale Sichtbarkeit Deutschlands und Münsters als optimalem Ausgangspunkt für eine wissenschaftliche Karriere wird darüber hinaus durch eine intensive Wissenschaftskommunikation und Transferevents zu den Forschungsaufenthalten der internationalen Fellows an der WWU erhöht. Eine Besonderheit des WiRe-Programms liegt daher auch darin, dass Bewerberinnen neben einer Forschungsprojektskizze auch konkrete Ideen zu Outreach- und Wissenschaftskommunikationsprojekten zu ihrer wissenschaftlichen Arbeit einreichen.

#umsetzung

Ein Konzept, das aufgeht: Bereits die erste Stipendienausschreibung Anfang 2018 zog exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen aus der ganzen Welt an. Das internationale Interesse an dem Programm – und damit auch am Forschungsstandort WWU Münster/ Deutschland – stieg mit den beiden folgenden Calls kontinuierlich an. Dies belegen stark wachsende Nachfrage- und Bewerberinnenzahlen. Von rund hundert Bewerberinnen wurden in der ersten Projektlaufphase 2018-2019 acht Nachwuchswissenschaftlerinnen aus allen Teilen der Welt ausgewählt und an der WWU individuell unterstützt: Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten unterstützte das Team der WWU u.a. dabei, Angebote für Partner (wie Sprachkurse) zu organisieren oder die Kinder der Fellows in einem Ferienbetreuungsprogramm unterzubringen. Auf reges Interesse stießen bei den Fellows auch Informations- und Workshopangebote zu Themen wie „Als Forscherin Bewerbungsgespräche in der Wissenschaft erfolgreich meistern“.

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© WiRe, Lamaze

Ihre Ideen zur Wissenschaftskommunikation arbeiteten die Fellows vor Ort in Münster mit dem Kommunikationsteam von WiRe zu konkreten Kommunikationsprojekten aus. Neben Schulworkshops für Oberstufenschüler, die einen lebendigen Einblick in die aktuelle Forschung einiger Fellows gaben, dient der vom Projektteam eingerichtete Science Blog „WiRe – Women in Research@WWU“ als zentrale Kommunikationsplattform. Auf dem Blog berichtet das Projektteam mit und über die Fellows, ihre Forschungsprojekte und Erfahrungen während des Aufenthalts in Münster. Auch Themen wie die besonderen Herausforderungen von Frauen auf dem Weg zu einer wissenschaftlichen Karriere werden dargestellt. Über den Blog werden auch jüngere internationale Zielgruppen erreicht: Als Role-Models können die internationalen WiRe-Stipendiatinnen so Schülerinnen, Studentinnen und Doktorandinnen für eine wissenschaftliche Karriere inspirieren.

#outlook

Nach der ersten Runde von WiRe – Women in Research zieht die WWU Münster eine durchweg positive Bilanz: Alle internationalen Nachwuchswissenschaftlerinnen konnten einen Eindruck von der exzellenten Ausgangsbasis Münsters und Deutschlands für ihre Forschung gewinnen. Die Begeisterung für diese Bedingungen zeigt sich u.a. darin, dass alle Stipendiatinnen ihren Aufenthalt an der WWU verlängern wollten (und konnten) und/oder bereits zukünftige und längerfristige Projekte mit Forscherinnen der Universität Münster planen. Neben den Forschungsbedingungen waren die individuelle Betreuung der Stipendiatinnen, das Eingehen auf die jeweilige (familiäre) Situation und Bedürfnisse Kernaspekte für den Erfolg. Gleichzeitig hat das Projekt die Sensibilität innerhalb der WWU für die besonders herausfordernde Situation von Nachwuchswissenschaftlerinnen erhöht und so Anstöße zum weiteren Ausbau gezielter Unterstützungsangebote gegeben.

Ebenfalls konnte bereits in der ersten Projektphase die internationale Sichtbarkeit für die WWU und damit stellvertretend für den Forschungsstandort Deutschland durch die Stipendienausschreibungen und die Kommunikationsleistungen erhöht werden. Steigende Bewerberinnen- und Anfragezahlen sowie Seitenabrufe des Blogs und der Projektwebseite belegen dies.

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© WiRe

Dank der durchweg positiven Bilanz wird die WWU Münster das Projekt WiRe – Women in Research weiterführen. Neue Stipendienausschreibungen erfolgen voraussichtlich in 2020. Bei Rückfragen können Sie sich an Dr. Astrid Burgbacher wenden:

Mehr über das Projekt auf der Homepage und dem Projekt-Blog:

The Pan-African Soil Challenge (Forschungszentrum Jülich)

Das Klima ändert sich, die Bevölkerung wächst, Afrika steht vor großen Herausforderungen. Wissenschaftlicher Austausch kann helfen: Das Projekt PASCAL soll die Menschen dort unterstützen, langfristig ihre Ernährung zu sichern.

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© Forschungszentrum Jülich / Marcel Bülow

#idea

Übergeordnetes Ziel von und Motivation für PASCAL ist es, Afrika angesichts der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung und vor dem Hintergrund des Klimawandels beim Aufbau einer sicheren und nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion zu unterstützen. Mit dem Projekt selbst werden drei konkrete Ziele verfolgt: (1) Durchführung der wissenschaftlichen Trainings zur Vermittlung der theoretischen und praktischen Methodenkompetenz zur Anwendung von Simulationsmodellen unter Nutzung von Höchstleistungsrechnern (Supercomputer), (2) Aufbau einer Wissenschaftsbrücke zu afrikanischen Partnern nach dem Vorbild des Jülicher Science Bridge-Modells und (3) Steigerung der internationalen Sichtbarkeit Deutschlands als exzellentem Standort für Wissenschaft und Forschung.

#umsetzung

Nach elfmonatiger Vorbereitungszeit fand vom 26. bis 30. November 2018 die PASCAL Projektwoche in Ghana statt. PASCAL – ein Akronym für „The Pan-African Soil Challenge – Die Ressource Boden als panafrikanische Herausforderung“ bestand aus drei voneinander unabhängigen Einheiten: (1) Ein Training zur Anwendung von Methoden des High-Performance Computing (HPC) in der Modellierung terrestrischer Systeme, (2) ein Hackathon zur Software HYDRUS (u.a. Wasserbewegung und Transport gelöster Stoffe in porösen Medien) und (3) einem Begleitprogramm/Karrieremesse zu den Themen „Studieren, promovieren und arbeiten als WissenschaftlerIn in Deutschland“.

© Forschungszentrum Jülich / Marcel Bülow

PASCAL ist ein Gemeinschaftsprojekt des Geoverbundes ABC/J, dem International Soil Modeling Consortium (ISMC), dem ABC/J-Kompetenzzentrum HPSC TerrSys sowie den Jülicher Geschäftsbereichen Unternehmenskommunikation, Unternehmensentwicklung und Personal sowie WASCAL unter dem Dach des Forschungszentrum Jülichs. An der Umsetzung des Konzeptes waren außerdem die Universität Bonn und die Universität zu Köln beteiligt.

Insgesamt haben sich 173 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Karrierestufen aus 23 afrikanischen Ländern für die Teilnahme an PASCAL beworben. 33 konnte jeweils ein Platz für eines oder beide Trainings angeboten werden. Weitere 7 Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen reisten eigens für die Teilnahme an der Karrieremesse an. Das Projekt wurde seitens der Teilnehmer und Teilnehmerinnen durchweg positiv bewertet. Aus Perspektive der afrikanischen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen besteht Bedarf an entsprechenden Trainingsangeboten zur Entwicklung der Methodenkompetenz, insbesondere für den Nachwuchs.

#outlook

Auf der Grundlage eines auf die Ziele von PASCAL zugeschnittenen Forschungsmarketing-Konzeptes wurde das Projekt während der gesamten Projektlaufzeit umfassend medial begleitet. Zu den wichtigsten Instrumenten zählte beispielsweise ein Blog, in dem die Projektbeteiligten über den Fortschritt der Planungen sowie vom Projekt selbst berichteten. Zudem wurde das Projekt durch eine afrikanische Journalistin begleitet, um das Thema zielgruppengerecht in afrikanischen Medien zu platzieren.

Die Erfahrungen aus dem PASCAL-Projekt und das Feedback der Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben bereits zu Folge-Initiativen geführt, die den Ausbau der angestoßenen Wissenschaftsbrücke zum Ziel haben.

 

Mehr über das Projekt auf der Homepage und auf dem Projekt-Blog.

Science Slam World Cup (Deutsche Sporthochschule Köln)

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© Marvin Ruppert

#idea

Die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) richtete vom 19.-24. November 2018 den Science Slam World Cup (SSWC) aus. 19 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus 14 Ländern und 5 Kontinenten reisten nach Köln, um an vier Abenden an unterschiedlichen Veranstaltungsorten in Köln ihre Forschung mit Bezug zu Sport und Bewegung auf unterhaltsame, originelle und verständliche Weise in Form eines 10-minütigen Science Slam-Auftrittes auf der Bühne zu präsentieren. An den drei Vorrundenabenden entschied das Publikum, welche sechs Beitrage sich für das Finale am Samstagabend qualifizierten. Am Finalabend mussten sie dann sowohl eine Jury als auch das Publikum überzeugen.

#umsetzung

Ein wichtiger Meilenstein in den Vorbereitungen war die Bewerbung des Events, um den internationalen Nachwuchs (PhD und Postdoc) zu gewinnen, die eigene Forschung in Form eines Science Slams auf Englisch zu präsentieren. Bewährte Informationskanäle waren dabei v.a. die persönlichen Kontakte der DSHS-Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie die internationalen DSHS-Partneruniversitäten, aber auch die Social Media-Kanale der DSHS sowie von Organisationen, die das deutsche Wissenschaftssystem im Ausland präsentieren (z.B. research-in-germany, das Humboldt-Netzwerk, DWIH-Hauser etc.). Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen konnten sich mit kurzen 2-minütigen Videos bewerben. Die aus den Bewerbungen von einer hochschulinternen Jury ausgewählten 19 Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden per Auslosung analog einer sportlichen Weltmeisterschaft dann auf drei Vorrunden verteilt. Die Science Slam-Abende fanden an vier Veranstaltungsorten mit unterschiedlichem Ambiente in Köln statt, um die Wissenschaft zur Kölner Bevölkerung zu tragen.

Eingebunden waren die abendlichen Science Slams unter der Woche in ein ganztägiges, vielfältiges Rahmenprogramm, bestehend aus wissenschaftlichen Symposien, Workshops zu Fördermöglichkeiten für gemeinsame Forschungsprojekte, einem Bühnencoaching sowie sportlichen und kulturellen Aktivitäten. Das inhaltlich auf die Themen der Gäste zugeschnittene wissenschaftliche Rahmenprogramm erwies sich als sehr wichtig für die Vernetzung der internationalen Gäste mit den Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der DSHS. Flankiert durch die Förderberatung konnten so konkrete gemeinsame Projektideen entwickelt werden Ein Bühnencoaching hat zur Qualitätssicherung der Beiträge aber auch zum Teamgeist der Gruppe beigetragen. Für das Gelingen der Woche war aber auch das kulturelle und sportliche Rahmenprogramm unerlässlich.


#outlook

Durch das Projekt konnten wir die Öffentlichkeit für Wissenschaft begeistern, die internationale Bekanntheit der DSHS und ihrer Forschungsthemen erhöhen sowie vor allem aber die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der DSHS miteinander und untereinander vernetzen.

Durch das Projekt konnten wir an der DSHS zum einen das Science Slam-Format als besondere Form der Wissenschaftskommunikation bekannt machen, zum anderen das Thema internationales Forschungsmarketing in den Fokus rücken.

Mehr über das Projekt auf der Homepage und auf dem Projekt-Blog.

EXPLORE Materials Chains (Universitätsallianz Ruhr)

Die Förderung des internationalen Forschungsmarketings in der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) und des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Materialwissenschaften war das Ziel des Programms EXPLORE Materials Chain (EXMAC). EXMAC soll Juniorprofessoren und -professorinnen, Nachwuchsgruppenleitende und Habilitanden und Habilitandinnen aus der UA Ruhr beim Aufbau eigener internationaler Netzwerke unterstützen sowie Postdocs aus aller Welt von dem leistungsstarken Wissenschaftsstandort Ruhrgebiet überzeugen.

© UA Ruhr

#idea

30 junge UA Ruhr Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem Profilschwerpunkt Materials Chain haben dazu ihr Forschungsprofil auf eine eigens eingerichtete EXMAC Webseite gestellt. Es wurde eine Ausschreibung formuliert und über die bestehenden internationalen Netzwerke und die Verbindungsbüros der UA Ruhr in New York, Sao Paulo und Moskau verbreitet. Internationale Postdocs konnten sich auf diese Ausschreibung bewerben, wobei einerseits die wissenschaftliche Passung dargestellt, aber auch das Interesse bekundet werden musste, dass eine der drei Universitäten für eine Postdoc-Phase geeignet ist oder eine nachhaltige Kooperation in Form gemeinsamer Publikationen oder Forschungsanträge angedacht ist.

#umsetzung

Es gingen 97 Bewerbungen aus 22 Ländern ein, von denen schließlich 23 internationale Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus 12 Ländern ausgewählt und eingeladen wurden. Das Programm fand vom 27.11.-14.11.2018 statt und ermöglichte den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen sich mehr als 100 Stunden über gemeinsame Forschungsideen auszutauschen. Unterstützt wurde der Aufenthalt durch ein Rahmenprogramm mit Welcome Dinner, einem Workshop zum Thema Grant Writing, einer Exkursion innerhalb des Ruhrgebiets und einem Farewell Dinner. Zusätzlich konnten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an der Materials Chain International Conference vom 12.-14.11.2018 in Bochum teilnehmen und sich so zusätzlich mit internationalen Experten austauschen. Direkt nach dem Aufenthalt wurden sowohl die Hosts als auch die Gäste befragt und die Evaluation des Programms zeigt sehr erfreuliche Ergebnisse. Durch den Austausch während des Aufenthalts wurden mindestens acht gemeinsame Forschungsprojekte, acht gemeinsame Publikationen sowie drei gemeinsame Workshops oder Konferenzen jeweils konkret geplant bzw. bis zum Stadium der Antragerstellung geführt. Im Projektverlauf wurde bereits der Wunsch nach einem Gegenbesuch geäußert, der auch nach Absprachen mit dem Geldgeber erfüllt werden konnte: sieben UA Ruhr Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen hatten somit die Möglichkeit, ihren ehemaligen Gästen im Januar/Februar 2019 einen Gegenbesuch abzustatten, bei dem die gemeinsamen Forschungsvorhaben weiter konkretisiert werden konnten.

© Pixabay, „Zeche Zollverein, Essen“

Ebenso erfreulich war, dass aufgrund des universitätsübergreifenden Ansatzes EXMAC auch die Forschungskooperation auf UA Ruhr Ebene innerhalb Materials Chain sowie die gemeinsame Plattform Research Academy Ruhr unterstützt hat. Zudem hat dieser Preis für Forschungsmarketing an sich und die Frage der Verantwortlichkeiten für dieses Thema an den drei Universitäten sensibilisiert und die Diskussionen in viele verschiedene Richtungen angeregt. Wir sind ausdrücklich der Meinung, dass das Projekt für uns erfolgreich war und sind darauf gespannt, welche Effekte bzw. Ergebnisse die zweite Evaluation nach einem Jahr aufzeigen wird. Dies wäre eine weitere substantielle Grundlage, um das Format weiter zu entwickeln bzw. weiterzuführen, sowohl im Bereich des Profilschwerpunkts Materials Chain als auch in anderen gemeinsamen Forschungsbereichen der UA Ruhr.

#outlook

Die internationalen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen dieses Formates werden in einer „EXPLORE“ Hall of Fame sichtbar gemacht und bleiben somit nachhaltig als Botschafter und Botschafterinnen und Ansprechpersonen für weitere Kooperationen sichtbar. Wir hoffen, dass damit „EXPLORE“ als Marke etabliert wird und dazu beiträgt, die internationale Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandorts Ruhr und des Forschungsstandort Deutschlands zu stärken.

Mehr über das Projekt auf der Homepage.