Zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Logo: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - zur Startseite Deutsche Forschungsgemeinschaft

FAQ: Antragstellung im Rahmen der KI Emmy Noether Ausschreibung

Bitte beachten Sie auch die Interner Link„FAQ: Emmy Noether-Programm“

Ich arbeite in dem wissenschaftlichen Anwendungsfeld XY und passe KI-Verfahren (häufig: Machine Learning) für meine Forschungsarbeit an. Liegt diese Anpassung im Bereich der Ausschreibung?

Eigene Beiträge zur Weiterentwicklung von KI-Methoden sollten den Schwerpunkt der geplanten Arbeiten bilden. Ein Rückfluss der methodischen Erkenntnisse (durch Publikationen in entsprechenden hochklassigen Outlets) in den allgemeinen Pool der Forschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz wird erwartet. Anträge, deren Erkenntnisschwerpunkt in der Anwendung von KI-Methoden liegt, werden im Rahmen dieser Ausschreibung daher voraussichtlich keine hohe Förderpriorität erlangen können.

Ich mache Forschung an KI-Methoden, bin aber weder Informatiker noch an einem Informatiklehrstuhl tätig. Kann ich einen Antrag stellen?

Ja, es sind Anträge aus allen Bereichen der Wissenschaft möglich und förderfähig. Entscheidend ist ausschließlich, dass der methodische Beitrag zur KI-Forschung den Schwerpunkt der geplanten Arbeiten bildet. Ein Rückfluss der methodischen Erkenntnisse in den allgemeinen Pool der Forschung im Bereich der künstlichen Intelligenz (durch Publikationen in entsprechenden Outlets) sollte zu erwarten sein.

Meine Promotion liegt weniger als die in der Ausschreibung bezeichneten zwei Jahre zurück oder die zwei Jahre werden erst im Laufe der Begutachtung erreicht. Bin ich antragsberechtigt?

Bei Förderbeginn muss die Promotion 2 Jahre zurückliegen, entsprechend ist es möglich schon früher einen Antrag einzureichen. Jedoch ist eine Antragstellung im Regelfall zu einem so frühen Zeitpunkt nur dann empfehlenswert, wenn dennoch bereits hochklassige Publikationen vorgelegt werden können.

Die Promotion liegt mehr als vier Jahre zurück und es können keine Erziehungs- oder Pflegezeiten nachgewiesen werden. Kann ich dennoch einen Antrag stellen?

Pandemie-bedingt verlängern sich Antragsfristen, die vor dem 30.04.2021 enden, pauschal um 3 Monate (vgl. Interner Linkwww.dfg.de/emmy_noether). Weitere pandemiebedingte Verlängerungen sind ggf. möglich. Bitte vergleichen Sie hierzu ebenfalls Interner Linkwww.dfg.de/emmy_noether. Ob pandemiebedingte oder anderweitige besondere Umstände vorliegen, die eine Verlängerungen der 4-Jahre-Frist ermöglichen, können Sie gerne im Gespräch mit den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle der DFG klären.

Verlängerungen können bis max. zur in der Ausschreibung benannten Einreichungsfrist gewährt werden. Darüber hinaus ist eine Antragstellung im Rahmen der Ausschreibung nicht mehr möglich.

Was unterscheidet einen Antrag im Rahmen der Ausschreibung von einem regulären Emmy Noether-Antrag?

Ein regulärer Emmy Noether Antrag wird ohne vorherige Skizzenphase im jeweils zuständigen Fachkollegium (i.d.R. des Faches, in dem der Antrag eingereicht wurde) vergleichend bewertet. Hingegen erfolgt die vergleichende Bewertung von Anträgen im Rahmen der Ausschreibung durch Fachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus allen Bereichen der KI-Forschung und einschlägig ausgewiesener Mitglieder verschiedener Fachkollegien. Im Rahmen der Ausschreibung stehen gesonderte Finanzmittel zur Verfügung, jedoch ist die Passung zu den Vorgaben der Ausschreibung ein zusätzliches Kriterium bei der Bewertung der Förderwürdigkeit.