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banner: Kopfbereich DFG2020 Logo - deutsch Für das Wissen entscheiden

Förderung in der Coronavirus-Pandemie

Spezifische Ausschreibungen im Überblick 

Auf dieser Seite finden sich Fördermöglichkeiten und Übersichten. Die DFG ermuntert alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich mit dem Thema Epidemien und Pandemien auseinanderzusetzen, sei es themennah oder multi- und transdisziplinär.

Fokus-Förderung COVID-19 „Immunität, Wirtssuszeptibilität und Pathomechanismen der Infektion mit SARS-CoV-2“

Ziel dieser ersten Ausschreibung im Rahmen der Fokus-Förderung COVID-19 ist die Beantwortung offener und drängender Fragen zur Immunantwort und Wirtssuszeptibilität sowie den Infektionsmechanismen von SARS-CoV-2. Die Forschungsvorhaben müssen hypothesengetrieben und evidenzbasiert sein. Außerdem muss im Antrag deutlich werden, wie die gewonnenen Erkenntnisse zu einem besseren Verständnis des Infektionsgeschehens und damit zur konkreten Bewältigung der aktuellen Krise beitragen. Die Frist für die Einreichung des Antrags endet am 7. September 2020.

Fokus-Förderung COVID-19 im Rahmen des Programms Sachbeihilfe

Die Coronavirus-Pandemie macht deutlich, dass wissenschaftlich fundiertes Wissen unerlässlich für den Umgang mit der aktuellen Pandemie ist. Die DFG schafft daher mit der Fokus-Förderung COVID-19 eine neue Fördermöglichkeit zur Bearbeitung von besonders drängenden und kurzfristig zu beantwortenden wissenschaftlichen Fragestellungen. Zwischen Juni 2020 und Juni 2021 veröffentlicht die Kommission für Pandemieforschung dazu verschiedene Ausschreibungsthemen. Die Förderung kann sich auch an laufende Projekte anschließen oder zur Vorbereitung größerer Projekte im Anschluss genutzt werden.

Ausschreibung zur fachübergreifenden Erforschung von Epidemien und Pandemien

In der Ausschreibung vom 19. März 2020 lädt die DFG zu Anträgen ein, die von medizinischen und biologischen Grundlagen über psychologische und gesellschaftliche Faktoren bis hin zu ökonomischen Folgen reichen können. Gefördert werden Vorhaben, die sich mit der Prävention, Früherkennung, Eindämmung sowie der Erforschung der Ursachen und Auswirkungen und dem Umgang mit Epidemien und Pandemien am Beispiel von SARS-CoV-2 und anderer humanpathogener Mikroorganismen und Viren beschäftigen.

Neben der Förderung von Einzel- und Gemeinschaftsanträgen als Sachbeihilfen oder Antragspaketen ist auch die Unterstützung in anderen DFG-Programmen möglich. Bereits DFG-geförderte koordinierte Verfahren können Zusatz-/Nachanträge einreichen. Für internationale Kooperationen mit Luxemburg, Österreich und der Schweiz gilt das Lead Agency-Verfahren.

Die Antragsfrist endet am 1. September 2020.

Antragstellung erwünscht

Selbstverständlich sind Anträge wie gewohnt in allen DFG-Programmen möglich. Finden Sie für Ihre Forschungsansätze das richtige Programm:

GremienKommission für Pandemieforschung

Die im Juni eingerichtete interdisziplinäre Kommission soll die erkenntnisgeleitete Forschung stärken und Forschungsbedarfe identifizieren. Ihr gehören 18 Mitglieder aus allen Wissenschaftsgebieten unter Leitung von DFG-Präsidentin Katja Becker an. Interner Linkmehr

Weitere Informationen, Fördermöglichkeiten und Plattformen

Neuigkeiten aus der deutschen Wissenschaft

Der Informationsdienst Wissenschaft (idw) veröffentlicht Nachrichten und Termine seiner tausend Mitgliedseinrichtungen, darunter die DFG, und ist eine Recherchequelle zu aktueller Forschung zur Coronavirus-Pandemie.

COVID-19 Übersicht bei "Kooperation international"

Internationale Angebote zu Förderung, Vernetzung, Innovationswettbewerben, Nutzung von Forschungsinfrastrukturen und Forschungsdaten-/publikationen

Europa

Förderprogramme der Science Europe Members

Übersicht über nationale und internationale Förderprogramme speziell für Forschungsarbeiten zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie – sowohl für Arbeiten zur direkten Bekämpfung des SARS-CoV-2-Virus und der daraus resultierenden COVID-19-Krankheit, als auch zur Erforschung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen.

Ausschreibungen im Rahmen von Horizon 2020

Die Plattform bietet als Übersicht umfangreiche materialien über Fördermöglichkeiten zum Coronavirus auf europäischer und nationaler Ebene

Europäische Initiativen zur Corona-Forschung

Internationales Netzwerk des österreichischen FWF

National Research Programme 78 "Covid-19" des Schweizer SNF

Nordamerika

Linkage Tool der kanadischen Institutes of Health Research (CIHR)

Die CIHR unterstützen die Erforschung des Coronavirus. Dazu stellen sie Informationen sowie ein Linkage Tool bereit, das bei der Suche nach Kooperationspartnern unterstützt.

Förderangebote der NIH

Die US-amerikanischen NIH bieten verschiedene Förderprogramme für Forschende - auch außerhalb der USA - zur Erforschung des Coronavirus. Die Datenbank NIHReporter unterstützt bei der Suche nach Kooperationspartnern.

Lateinamerika

Peru bietet Mitwirkung an klinischen Studien zur Impfmittelforschung zu SARS-COV-2 an

Die peruanische Regierung hat über das Auswärtige Amt mitgeteilt, dass es deutschen Forschenden die Teilnahme an klinischen Studien ermöglichen will, um einen neuen Impfstoffs zu SARS-COV-2 zu entwickeln. Als multiethnisches Land mit fast 300.000 Infizierten seien die Bedingungen für die Forschung an Impfstoffen ideal. Bei Interesse bietet die DFG deutschen Instituten oder Kliniken an, über das DFG-Team Lateinamerika Kontakt zur peruanischen Botschaft und zum AA aufzunehmen. Das Team stellt gern auch Hintergrundinformationen zu Demographie, operativer Kapazität für Impfstofftests sowie Durchführbarkeit zur Verfügung. DFG und HRK informieren sich gegenseitig über eingegangene Nachfragen.

Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle