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Aus der DFG

Coronavirus-Pandemie: Statements und Berichte aus der DFG und ihrer Geschäftsstelle

"Nächst dem Schutz aller Beteiligten war und ist unser Ziel, das Förderhandeln der DFG und damit die Förderung Ihrer Forschungsarbeiten so reibungslos wie möglich fortzusetzen", hat die DFG-Präsidentin Katja Becker in ihrem Statement vom 8. April formuliert.

Auf diesen Seiten finden Sie alle Statements der Präsidentin im Wortlaut und weitere Stellungnahmen sowie Nachrichten und Berichte aus der DFG und ihrer Geschäftsstelle.

DFG Infobrief 1/2021: Corona, Gender und Forschungsförderung

Die Coronavirus-Pandemie stellt Forschende vor große Herausforderungen. Beansprucht die Pandemie Wissenschaftlerinnen stärker als Wissenschaftler? Der DFG Infobrief untersucht das Antrags- und Begutachtungsverhalten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bei der DFG im ersten Jahr der Coronavirus-Pandemie. 

„Mehr wissen, informiert entscheiden“

Impfsituation: Eine Spritze im Oberarm einer Person

(Januar 2021) Auch nach Beginn der bundesweiten Impfkampagne gegen das Coronavirus ist das Informationsbedürfnis und die Unsicherheit über die Impfung in weiten Teilen der Bevölkerung groß. Ein Dossier aus den Reihen der interdisziplinären Kommission für Pandemieforschung der DFG will jetzt auf unabhängiger und breiter Grundlage Antworten der Wissenschaft auf viel diskutierte Fragen geben.

"Auf das Verhalten jedes Einzelnen kommt es an"

Prof. Dr. Michael Meyer-Hermann

Der Physiker und Infektionsforscher Michael Meyer-Hermann setzt auf datengetriebene Verfahren, um den Verlauf der COVID-19-Krise zu verstehen. Als Mitglied der interdisziplinären DFG-Kommission für Pandemieforschung erklärt er, warum Modellierungen derzeit so wichtig sind.

"Neue, richtungsweisende Perspektiven für die Erforschung des Bildungssystems"

Professorin Dr. Cordula Artelt

Was sagt eine Bildungsforscherin zu den öffentlich diskutierten Fragen rund um "Pandemie und Bildung"? Ein Interview mit Cordula Artelt, Mitglied der interdisziplinären DFG-Kommission für Pandemieforschung. 

"Mit exzellenten Grundlagen und Gemeinschaftssinn"

DFG-Präsidentin Professorin Doktorin Katja Becker

Weltweit fahren Staaten die Förderung der Grundlagenforschung zurück und setzen auf gesellschaftlichen Impact. Zugleich nehmen Wettbewerbsdruck und Konkurrenz in der Forschung zu. In der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie aber zeigt sich, wie wichtig ein großer Wissensspeicher und internationale Kooperation sind. 

DFG richtet interdisziplinäre Kommission für Pandemieforschung ein

Die DFG richtet vor dem Hintergrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie eine interdisziplinäre Kommission für Pandemieforschung ein. Das mit 18 Mitgliedern aus allen Wissenschaftsgebieten besetzte Gremium wird von Präsidentin Katja Becker geleitet und soll die für die Pandemie- und Epidemieforschung essenzielle erkenntnisgeleitete Forschung stärken und Forschungsbedarfe identifizieren. Die erste Sitzung ist bereits für den 15. Juni geplant.

InterviewVom Sammeln und Teilen

In einer Extra-Ausgabe des Magazins "Science Notes" erklärt DFG-Programmdirektorin Dr. Katja Hartig, die das Thema Open Data aus Sicht der Lebenswissenschaften und der Medizin begleitet, was die Wissenschaft aus der Krise über den Umgang mit Forschungsdaten lernt. Externer LinkZum Interview

DFG unterstützt MOSAiC-Expedition im Nordpolarmeer während der Corona-Pandemie

4. Juni 2020: Rendezvous der drei Schiffe

© AWI/Manuel Ernst/UFA

Die DFG hat kurzfristig einen Beitrag zur MOSAiC-Expedition im Nordpolarmeer geleistet und gemeinsam mit dem BMBF die beiden Forschungsschiffe „Sonne“ und „Maria S. Merian“ nach Spitzbergen gesendet. Dort sind sie mit dem Forschungseisbrecher „Polarstern“ zusammengetroffen und haben einen vollständigen Teamwechsel von etwa hundert Personen sowie den Austausch von Fracht und Versorgungsgütern vorgenommen.

Videostatement der DFG-Präsidentin Katja Becker: Unterstützung und Impulse zur aktuellen Krise

Gespräch mit Dr. Ulrike Eickhoff (DFG) über die Folgen der Corona-Pandemie für das Wissenschaftssystem und seine Arbeitsprozesse

DFG betont Bedeutung von wissenschaftlichen Qualitätsstandards bei Publikationen

Vor dem Hintergrund der weltweiten Verbreitung von SARS-CoV-2 werden vermehrt Publikationen auf Preprint-Servern zur Verfügung gestellt, ohne dass sie vorher einem Peer Review unterzogen wurden. In einem Statement für das Science Media Center hat die DFG Stellung zu den Chancen und Risiken dieser Form des Öffentlichmachens wissenschaftlicher Erkenntnisse genommen.

Besondere Würdigung für Prof. Dr. Christian Drosten

Professor Dr. Christian Drosten

Professor Dr. Christian Drosten

© Peitz / Charité

Für herausragende Kommunikation der Wissenschaft in der Covid19-Pandemie erhält der Virologe Professor Dr. Christian Drosten von DFG und Stifterverband einen Sonderpreis.

Interner Link- Weitere Informationen

DFG-Präsidentin Prof. Dr. Katja Becker: "Größtmögliche Unterstützung für Fortsetzung der Forschungsarbeiten in Zeiten von Corona"

Die DFG-Präsidentin hat sich am 8. April 2020 an DFG-geförderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewendet und folgende Aspekte betont:

- Die DFG tut alles ihr Mögliche, um die wissenschaftliche Arbeit zu unterstützen.

- Der Schutz der gesundheitlichen und beruflichen Sicherheit steht im Fokus, gleichzeitig führt die DFG das Förderhandeln in gewohnter Qualität fort.

- Sie dankt allen, die unter den erschwerten Bedingungen zum Gelingen der Forschung und ihrer Förderung beitragen.

- Die DFG wird alles daransetzen, auch während und nach den zu erwartenden Übergangssituationen Forschungsprojekten die größtmögliche Unterstützung zu bieten.

DFG betont Bedeutung von langfristiger Grundlagenforschung und internationaler Kooperation

DFG-Präsidentin Dr. Katja Becker betonte anlässlich der Entwicklungen in der Pressemitteilung vom 16. März: "Die aktuelle Coronavirus-Pandemie lässt sich wie alle Infektionskrankheiten umso wirkungsvoller bekämpfen, je besser wir den Erreger und seine Auswirkungen auf den Menschen wirklich verstehen. Dazu braucht es umfassende Forschungsarbeiten, mit langem Atem und dem Ziel, die genetischen, biologischen, umweltassoziierten, medizinischen, aber auch sozioökonomischen Faktoren eines solchen Ausbruchs im Detail zu klären". Auch unser jetziges Wissen über das Coronavirus sowie die Verfahren zur Diagnose und mögliche Therapieansätze bei einer Erkrankung beruhten letztlich auf den Ergebnissen solcher im besten Sinne des Wortes Grundlagenforschung, so Katja Becker weiter.

Projektinformationssystem Gepris gut genutzt

Das DFG-Projektinformationssystem Gepris ist in der Coronaviorus-Pandemie ein gefragtes Hilfsmittel. Im März suchten besonders viele Menschen nach "Corona-bezogener" Forschung und nutzten dazu das DFG-Instrument.

Geschäftsstelle im Homeoffice

Als Vorsorgemaßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus arbeitet der weit überwiegende Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DFG-Geschäftsstelle in Bonn, des Berliner Büros und der Auslandsbüros der DFG seit dem 17. März bis auf Weiteres im Homeoffice. Dort sind die jeweiligen Ansprechpartnerinnen und -partner am günstigsten per Mail zu erreichen. Alle Beteiligten sind bemüht, insbesondere das Förderhandeln möglichst uneingeschränkt fortzuführen. Wir bitten jedoch um Verständnis, sofern es in Einzelfällen zu Verzögerungen kommt.

Stellungnahmen der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften

Die Leopoldina hat angesichts der Coronavirus-Pandemie eine interdisziplinäre Ad-hoc-Arbeitsgruppe zusammengerufen.