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Gut besuchte „Research in Germany“-Veranstaltung auf der virtuellen Goldschmidt-Konferenz

Logo der virtuellen Goldschmidt-Konferenz

© European Association of Geochemistry/Geochemical Society

(21.07.21) Die nach dem berühmten Züricher Geochemiker benannte Tagung ist die weltweit bedeutendste Fachkonferenz in der Geochemie. Jedes Jahr zieht es tausende Geochemikerinnen und Geochemiker sowie Forschende aus angrenzenden Fachgebieten zum entsprechenden Konferenzstandort. In diesem Jahr sollte die von der Europäischen Vereinigung für Geochemie und der internationalen Geochemischen Gesellschaft gemeinsam organisierte Tagung eigentlich im französischen Lyon stattfinden. Da die Corona-Pandemie jedoch weder eine Präsenz- noch eine Hybrid-Veranstaltung zuließ, traf man sich stattdessen digital.

Die Konferenzveranstalter gaben sich alle Mühe, trotz der widrigen Umstände ein wenig Konferenzatmosphäre aufkommen zu lassen und das einer Konferenz so eigene und wichtige soziale Zusammenkommen zu ermöglichen. So konnte man sich nach dem Besuch der wissenschaftlichen Online-Sessions zum Beispiel beim „Spatial Chat“ (einer interaktiven digitalen Begegnungsplattform), bei einem virtuellen Pub-Quiz oder beim virtuellen Wine-Tasting von Bildschirm zu Bildschirm treffen. Das originelle und kreative Angebot wurde von den Konferenzbesucherinnen und Konferenzbesuchern sehr geschätzt und gerne angenommen.

„Research in Germany“ war wie 19 andere Aussteller im Rahmen der Konferenz mit einer virtuellen Ausstellerseite sowie mit einem Online-Workshop vertreten. Die übersichtlich gegliederte, webseitenähnliche Ausstellerseite ermöglichte es, sich über die Initiative „Research in Germany“ zu informieren, die mitwirkenden Institutionen kennenzulernen sowie weiterführende Informationsmaterialien zum Beispiel zu Fördermöglichkeiten und geochemischen Forschungseinrichtungen und Forschungsprojekten in Deutschland zu erhalten. Die verschiedenen Flyer, Broschüren und Kurzfilme wurden von den Besucherinnen und Besuchern der Konferenz gerne angesehen. Alle zum Download angebotenen und verlinkten Dateien wurden während der Konferenz insgesamt über 100-mal angeklickt und aufgerufen.

Die zentrale „Research in Germany“-Veranstaltung auf der virtuellen Goldschmidt-Konferenz bildete jedoch ein am 7. Juli 2021 veranstalteter Online-Workshop. Hier stellten insgesamt drei internationale an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen tätige Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher ihre individuellen Karrierewege vor. Rachel Bézard, Universität Göttingen, Hamaad Ghani, Universität Potsdam, und Danilo Di Genova, Bayerisches Geoinstitut, Universität Bayreuth, schilderten anschaulich und persönlich, was sie nach Deutschland führte und wie sie ihre Forschungen in Deutschland organisieren und finanzieren. Weiter gaben die drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ihren Erfahrungen heraus wertvolle Tipps und Hinweise für vergleichbare Vorhaben. Ergänzend dazu präsentierten Sina Bremer, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Anne Kremer, Alexander von Humboldt-Stiftung und Susanne Faulhaber, DFG, die wesentlichen Förderprogramme ihrer Organisationen. Die Resonanz auf den Online-Workshop war sehr groß. Mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Teilen der Welt suchten den Austausch, stellten Fragen und nahmen auch die anschließende eher informelle Kontakt- und Beratungsmöglichkeit in kleineren Breakout-Räumen wahr. Leider musste der Workshop aus organisatorischen Gründen nach circa einer Stunde enden. Es wäre noch viel Austauschpotenzial vorhanden gewesen.

Der „Research in Germany“-Auftritt auf der virtuellen Goldschmidt-Konferenz war insgesamt sehr erfolgreich. Das Interesse an den angebotenen Informationen und Beratungsangeboten von deutscher Seite war groß. Ob die hohe Besucherzahl des Online-Workshops auf eine günstige Veranstaltungszeit oder eine funktionierende Bewerbung der Veranstaltung im Rahmen der Konferenz zurückgeführt werden kann, ist schwer feststellbar. Die starke Nachfrage zeigt aber auf jeden Fall: In der Geochemie ist der Bedarf mit renommierten Forschungsinstitutionen aus Deutschland in Kontakt zu treten sowie Forschungen an oder in Kooperation mit deutschen Forschungseinrichtungen durchzuführen auch in Pandemie-Zeiten ungebrochen.

Alle mitwirkenden Institutionen:

  • Alexander von Humboldt-Stiftung
  • Deutscher Akademischer Austauschdienst
  • DFG

Weitere Informationen zur Konferenz:

Weitere Informationen zur Initiative „Research in Germany“: