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banner: Kopfbereich DFG2020 Logo - deutsch Für das Wissen entscheiden

Zusammenarbeit in Europa und der EU

Europa als ein politisch-ökonomischer Raum mit freier Mobilität erlaubt eine alltägliche Vernetzung der Wissenschaft, auch über den mitgliedstaatlichen Verbund der Europäischen Union hinaus. Gerade dieser Alltagsaspekt erfordert die Festigung der besten Bedingungen zur gemeinsamen Forschungsförderung – auch in Hinblick auf einen weiteren Integrationsprozess in einem Europäischen Forschungsraum (EFR).

Für dieses Ziel arbeitet die DFG eng mit ihren Partnerorganisationen in ganz Europa zusammen und unterstützt die Kooperation mit Russland und den GUS-Staaten durch ein eigenes Büro in Moskau. Sie will verschiedene bi- und multilaterale Ansätze und Ebenen der Forschungsförderung miteinander verbinden sowie grenzüberschreitende Forschungskooperationen flexibel und wissenschaftsnah auf höchstem Qualitätsniveau ermöglichen.

Neben den Regierungen der europäischen Staaten und den Institutionen der Europäischen Union ist die Wissenschaft selbst eine gestaltende Kraft und muss in ihrer Unabhängigkeit unterstützt werden. Daher ist es ein Anliegen der DFG als Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft auf europäischer Ebene forschungspolitische Impulse zu setzen.

Aktuelle Nachrichten

Deutsch-Russisches Jahr 2018/2020

Hochrangige Vertretende kamen in Berlin und Moskau – physisch und virtuell - am 15.9. zur Abschlusskonferenz des „Deutsch-Russischen Themenjahrs der Hochschulkooperation und Wissenschaft“. Interner Linkmehr

Virtuelle Übergabe Copernicus-Preis 2020

Aufgrund sprunghaft steigender Corona-Infektionszahlen wurde der Preis am 12.10.2020 symbolisch in einer Videokonferenz an die beiden Preisträger, Prof. Dr. Sebastian Faust und Professor Dr. Stefan Dziembowski, übergeben. Interner Linkmehr

Ausschreibung der DFG und des AHRC

Vorankündigung: Ab 19. November wird die dritte Ausschreibungsrunde zur Förderung von deutsch-britischen Kooperationsprojekten in den Geisteswissenschaften geöffnet. Interner Linkmehr

Aufgaben und Ziele

Zur Schaffung der besten Rahmenbedingungen für Forschende in Europa agiert die DFG auf zwei Ebenen:

  • mit der Finanzierung grenzüberschreitender bi- und multilateraler Forschungsprojekte auf höchstem wissenschaftlichen Niveau
  • sowie der Vertretung der Belange der Wissenschaft gegenüber den politischen Akteuren in Deutschland und Europa.

1. Förderhandeln der DFG in Europa

Während sich die Forschungszusammenarbeit ebenso wie ihre Förderung innerhalb Europas überwiegend durch inzwischen etablierte Formate organisiert, führt die DFG mit einigen europäischen Partnerorganisationen spezifische Ausschreibungen zur Förderung kooperativer Forschungsprojekte durch. Ergänzend zu den etablierten Förderkooperationen und zur Erschließung bzw. Vertiefung weiterer Möglichkeiten der Zusammenarbeit organisiert die DFG zusammen mit Partnern vor allem in Osteuropa und den ehemaligen GUS-Staaten Veranstaltungen zur Weiterentwicklung von Forschungsaktivitäten sowie zum Capacity Building.

2. Europäische Wissenschaftspolitik

Das forschungspolitische Handeln der DFG in Europa vollzieht sich entlang von drei miteinander verbundenen Feldern:

  • dem politisch gesetzten Rahmen der Europäischen Union
  • den einzelnen Wissenschaftssystemen in Europa
  • den Forschungsbeziehungen innerhalb Europas

Hierbei tritt die DFG als eine der größten Förderorganisationen in Europa für die Stärkung erkenntnisgeleiteter Forschung sowie für die Vielfalt der europäischen Forschungslandschaft und ihrer nationalen Wissenschaftssysteme gemäß dem Subsidiaritätsprinzip ein. Zur Erreichung dieser Ziele arbeitet die DFG auf europäischer Ebene sowohl direkt mit ihren europäischen Partnerorganisationen als auch im institutionellen Rahmen von Science Europe zusammen.

Beratung zur EU-Forschungsförderung

Nationale Kontaktstellen (NKS)

Nationale Kontaktstellen (NKS) informieren im Rahmen einer Vereinbarung der Europäischen Kommission mit den Mitgliedsstaaten sowie den an das EU-Forschungsrahmenprogramm assoziierte Staaten über die Forschungs- und Fördermöglichkeiten, aktuell zu Horizon 2020. In Deutschland gibt es ein auf die verschiedenen Teilbereiche von Horizon 2020 spezialisiertes Netzwerk von Nationalen Kontaktstellen. Die Gesamtkoordination des NKS-Systems liegt beim EU-Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi)

Die „Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen“ (KoWi) ist die gemeinsame Serviceplattform der im „Verein zur Förderung der europäischen und internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit e.V.“ zusammengeschlossenen großen deutschen Wissenschaftsorganisationen. Als „Hilfseinrichtung der Forschung“ wird KoWi von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), auch Vorsitzende des Vereins, finanziert. KoWi unterhält Büros in Bonn und Brüssel.

Europäische Organisationen

Science Europe (SE)

Science Europe ist eine Vereinigung der wichtigsten Forschungs- und Förderorganisationen auf dem Gebiet der Grundlagenforschung in Europa mit Sitz in Brüssel und wurde im Jahr 2011 gegründet. Das prioritäre Ziel von Science Europe ist es, die wissenschaftsgeleiteten Belange und Interessen der Grundlagenforschung bei der Weiterentwicklung des Europäischen Forschungsraums (EFR) durch die unmittelbare Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern zu vertreten. Science Europe wird somit, auf Basis der Kompetenzen ihrer Mitglieder, die Kooperationen zwischen diesen verstärken und sich insbesondere dadurch als dritte Kraft der Wissenschaft, neben Europäischer Kommission und den Mitgliedsstaaten im Europäischen Forschungsraum darstellen.

Kontakt in der DFG-Geschäftsstelle:

European Research Council (ERC)

Der ERC ist eine von der EU im Jahr 2007 gegründete Institution zur Förderung der Grundlagenforschung in Europa. Die DFG hat den ERC aufgrund seiner Leitprinzipien von Beginn an unterstützt: Exzellenz als alleiniges Förderkriterium, ein unabhängiges und transparentes Peer-Review-Verfahren sowie ein themenoffener „bottom-up“-Ansatz. Da der ERC eine wissenschaftsgesteuerte Organisation ist, werden seine Leitprinzipien durch den Wissenschaftlichen Rat (Scientific Council), der sich aus international anerkannten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammensetzt, gewährleistet. Zudem legt der Wissenschaftliche Rat die Leitlinien für die Begutachtung und Förderung fest.

Die DFG betrachtet den ERC als Partner in Europa, dessen Aufbau und Entwicklung sie aktiv begleitet. Insbesondere während der Aufbauphase des ERC im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (2007-2013) hat die DFG als Teil der Nationalen Kontaktstelle für den ERC zur Etablierung der ERC-Förderung in Deutschland beigetragen. Die Nationale Kontaktstelle informiert und berät zu den Förderprogrammen des ERC und unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Antragstellung. Seit 2014 nimmt neben dem EU-Büro des BMBF die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) die Aufgaben der ERC-NKS wahr.

Ansprechpersonen und Kontakt

Teamleitung Nord-/Westeuropa/Europäische Forschungspolitik/Science Europe:

Europäische Forschungspolitik:

Europäische Forschungspolitik/Science Europe:

Nord-/Westeuropa/Europäische Forschungspolitik:

Teamleitung Süd-/Mittel-/Osteuropa/GUS:

Leitung DFG-Büro Russland:

GUS-Staaten (inkl. Südkaukasus und Zentralasien), Russland, Ukraine:

Polen:

Polen, Südeuropa, Tschechien, Türkei:

Südeuropa, Türkei: