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Bewertung von Kühlschmierstoff-, Schmierstoff- und Hydraulikflüssigkeits­komponenten

Aufgaben der Arbeitsgruppe

Die Exposition gegen Kühlschmierstoffe (Def.: Schmierstoffe in flüssiger Zubereitung) stellt mit dem Einsatz eines komplexen Gemisches von Komponenten, der Aerosolierung des Kühlschmierstoffes und dem häufig unvermeidbaren direkten Hautkontakt eine arbeitsmedizinisch-toxikologische Besonderheit dar. Seit 1982 wird dieses Thema von der Kommission bearbeitet und ein entsprechender Text unter Abschnitt Xc in der MAK- und BAT-Werte-Liste geführt.

Im Jahr 1987 wurde eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Bewertung von Kühlschmierstoffkomponenten“ gegründet, die 1993 den Status einer Arbeitsgruppe erhielt. Dermatologen, Toxikologen und Arbeitsmediziner arbeiten in der Arbeitsgruppe zusammen.

Eine erste Liste von Komponenten, die häufig in Kühlschmierstoffen eingesetzt werden, wurde 1983 veröffentlicht und wiederholt überarbeitet. Eine umfassende Stoffliste, die nun auch Bestandteile der Schmierfette und Hydraulikflüssigkeiten enthält, wird erneut im Rahmen der „Toxikologisch-arbeitsmedizinischen Begründungen von MAK-Werten“ 2014 publiziert und bei neuen Erkenntnissen wiederum aktualisiert. Die Arbeitsgruppe hat bisher über 120 Stoffe bewertet.

Die Arbeitsgruppe hält Kontakte zum Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, zu Herstellern und Anwendern von Kühlschmierstoffen, zum Verband der Schmierstoffindustrie (VSI), zum Verbraucherkreis Industrieschmierstoffe (VKIS), zu den Berufsgenossenschaften und zur Forschung.