Zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Logo: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - zur Startseite Deutsche Forschungsgemeinschaft

Professor Dr. Wolfgang Frühwald

DFG-Präsident von 1992 bis 1997

Akademische Vita

Prof. Dr. Wolfgang Frühwald
Bild öffnen

Prof. Dr. Wolfgang Frühwald

© DFG/Querbach

Wolfgang Frühwald wurde am 2. August 1935 in Augsburg geboren und studierte an der Universität München Germanistik, Geschichte, Geographie und Philosophie. Im Fach Neuere deutsche Literaturgeschichte wurde er 1961 promoviert und 1969 habilitiert, beides an der Universität München. Er war anschließend Assistent und Dozent an den Universitäten München, Bochum, Erlangen-Nürnberg und Münster/W. Im Jahre 1970 wurde Frühwald ordentlicher Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität
Trier-Kaiserslautern. Von dort wechselte er 1974 an die Universität München.
1985 Gastprofessor an der University of Indiana (Bloomington, USA).

Wolfgang Frühwald starb am 18. Januar 2019.

Ämter, Mitgliedschaften und Ehrungen

  • 1982 - 1987 Mitglied des Wissenschaftsrates
  • 1989 Prorektor der Universität München1992 - 1997 Präsident der DFG
  • 1994 - 1997 Mitglied des Rates für Forschung, Technologie und Innovation beim Bundeskanzler
  • 1994/1995 Vorsitzender der Europäischen Vereinigung der Wissenschaftsorganisationenseit
  • 1999 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung

Mitglied

Korrespondierendes Mitglied der Akademien der Wissenschaften in Göttingen, Düsseldorf und Berlin; Mitglied der Academia Europaea (seit 1992) Vorsitzender der Kommission "Gesellschaft 2000" des Landes Baden-Württemberg, der Wissenschaftlichen Kommission des Landes Niedersachsen und des Wissenschaftlichen Beirats des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Ausgewählte Auszeichnungen

Großes Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (1998), Bayerischer Verdienstorden (1995), Bayerischer Maximilians Orden für Wissenschaft und Kunst (1999) Ehrenmitglied des amerikanischen Germanistenverbandes

Ehrendoktorwürden

  • Universitäten Dublin und Bristol (1995),
  • Hebräischen Universität Jerusalem (1997)
  • Universität Münster/W. (1999)

Forschungsschwerpunkte und Veröffentlichungen

Geistliche Prosa des Mittelalters, Deutsche Literatur der Romantik, Moderne deutsche Literatur, Wissenschaftsgeschichte, Exilforschung, Wissenschaftsorganisation

Wichtige Veröffentlichungen

  • Die St. Georgener Prediger (1963)
  • Clemens Brentano: Briefe an Emilie Lindner (1969)
  • Ruhe und Ordnung. Literatursprache - Sprache der politischen Werbung (1976)
  • Eichendorff-Chronik (1977)
  • Das Spätwerk Clemens Brentanos (1977)
  • Der Fall Toller (1979)
  • Geisteswissenschaften heute (1991)
  • Der Zerfall des Individuums (1993)
  • Zeit der Wissenschaft. Forschungskultur an der Schwelle zum 21. Jahrhundert (1997)
  • Mitherausgeber mehrerer Fachzeitschriften und Buchreihen Hauptherausgeber sämtlicher Werke und Briefe Clemens Brentanos und Adalbert Stifters