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DFG-Leibniz-Lecture mit Hartmut Leppin an der Lomonosov-Universität

(26.04.16) Im April richteten die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Russian Foundation for Humanities (RFH) zum zweiten Mal gemeinsam eine Leibniz-Lecture aus. In diesem Jahr sprach der Althistoriker Hartmut Leppin (Universität Frankfurt) zum Thema „Antikes Christentum und religiöse Gewalt“ vor gut 100 Studierenden und Wissenschaftlern im Weißen Saal der Fundamentalen Bibliothek der Moskauer Lomonosov-Universität.

Professor Hartmut Leppin (Goethe Universität Frankfurt am Main) an der Lomonosov-Universität in Moskau

Professor Hartmut Leppin (Goethe Universität Frankfurt am Main) an der Lomonosov-Universität in Moskau

Nachdem Hartmut Leppin bereits im letzten Jahr an der Russischen Staatsuniversität für Geisteswissenschaften (RGGU) eine viele beachtete Vorlesung gehalten hatte, folgte er auch in diesem Jahr den diversen Einladungen nach Moskau und trat in Seminaren an den Historischen Fakultäten der Higher School of Economics (HSE) und der Lomonosov-Universität auf. Den Höhepunkt seines Besuchs stellte die insgesamt fünfte Leibniz-Lecture der DFG in Russland dar, die im sogenannten „Intellektuellen Zentrum“, der Fundamentalen Bibliothek, der Moskauer Staatlichen Universität (MSU) stattfand. Der Lesung ging ein Treffen mit Rektor Viktor Sadovnichiy voraus, der den Leibniz-Preisträger von 2015 ganz herzlich an seiner Hochschule willkommen hieß.

Gesandter Andreas Meitzner (Deutsche Botschaft), Präsident Sergey Karpov (Historische Fakultät, MSU), Hartmut Leppin (Frankfurt), Prorektor Alexei Khokhlov (MSU), Martin Krispin (DWIH) (v.l.n.r)

Gesandter Andreas Meitzner (Deutsche Botschaft), Präsident Sergey Karpov (Historische Fakultät, MSU), Hartmut Leppin (Frankfurt), Prorektor Alexei Khokhlov (MSU), Martin Krispin (DWIH) (v.l.n.r)

Der Einladung zur Leibniz-Lecture an die Lomonosov-Universität folgten rund 100 interessierte Zuhörer verschiedener Moskauer Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Moderiert wurde die Veranstaltung im ehrwürdigen Weißen Saal der Bibliothek vom Präsidenten der Historischen Fakultät, Sergey Karpov. Es folgten Grußworte vom Prorektor der gastgebenden Hochschule, Alexei Khokhlov, der bereits 2012 die erste Leibniz-Lecture an der MSU eröffnete. Auf deutscher Seite betonte der Gesandte und Ständige Vertreter des Botschafters Andreas Meitzner die besondere Bedeutung, die der Reihe von DFG-Leibniz-Lectures als Forum des wissenschaftlichen Austauschs zwischen Deutschland und Russland zukomme. Martin Krispin vom Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) Moskau hob in diesem Zusammenhang auch die Plattform des DWIH hervor, die die DFG und deutsche Spitzenwissenschaftler bei der Präsentation ihrer Forschungen unterstützt.

Hartmut Leppin mit Vertretern von DFG, RFH und MSU auf dem Empfang nach der Leibniz-Lecture

Hartmut Leppin mit Vertretern von DFG, RFH und MSU auf dem Empfang nach der Leibniz-Lecture

In ihren kurzen Ansprachen verwiesen Vasily Grebenyuk (RFH) und Jörn Achterberg (DFG Moskau) auf die gute institutionelle Zusammenarbeit der beiden Partnerorganisationen, die auch in Zukunft einmal pro Jahr in Russland eine gemeinsame Leibniz-Lecture in den Geistes- und Sozialwissenschaften veranstalten wollen. Die DFG organisiert Leibniz-Lectures von Preisträgern des bedeutendsten deutschen Forschungspreises weltweit an Standorten mit eigenen Auslandsrepräsentanzen. Dabei werden Themen der Spitzenforschung in Deutschland präsentiert und Möglichkeiten der bilateralen Zusammenarbeit aufgezeigt. Leibniz-Preisträger als Botschafter deutscher Wissenschaft, lautet das Motto. Eine Studie zur Publikationstätigkeit der Preisträger von Lucy Amez (Brüssel) belegt das hohe internationale Kooperationspotential der Forschungen.

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