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Corona-Krise und transatlantische Wissenschaftsbeziehungen: Ein virtuelles „Townhall Meeting“ widmet sich drängenden Fragen der deutschen Forschenden in den USA

(01.07.20) Über das German Academic International Network (GAIN) hatte das Nordamerika-Büro der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gemeinsam mit dem deutschen Generalkonsulat New York, den American Friends of the Alexander von Humboldt Foundation (AvH) und dem New Yorker Büro des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) deutsche Forschende im Amtsbezirk des Generalkonsulats (New York State, New Jersey und Pennsylvania) für den Nachmittag des 23. Juni zu einem virtuellen Townhall Meeting eingeladen. Es handelte sich um Fragen transatlantischer Wissenschaftskooperation in Zeiten der Corona-Pandemie und bat die Gelegenheit, sich unmittelbar über Fragen praktischer Alltagsbewältigung in den sich nach außen hin abzuschotten scheinenden USA auszutauschen.

Generalkonsul David Gill / Georg Bechtold, Director, DFG Office North America / Benedikt Brisch, Director, DAAD Nordamerika / Dr. Cathleen Fisher, President, American Friends of the Alexander von Humboldt Foundation

Generalkonsul David Gill / Georg Bechtold, Director, DFG Office North America / Benedikt Brisch, Director, DAAD Nordamerika / Dr. Cathleen Fisher, President, American Friends of the Alexander von Humboldt Foundation

© Beowulf Sheehan / Privat / DAAD, Fotografin: Ambika Singh / Privat

Hierzu hätte es kaum ein besseres Datum geben können, denn – wie Generalkonsul David Gill in seiner Einführung hervorhob – mit einer präsidialen Erklärung zu Einschränkungen bei der Erteilung von Visa hatte Donald Trump am Vortag für einige Verunsicherung unter internationalen Forschenden in den USA gesorgt. Derzeit finden sich verschiedene Visa-Kategorien, darunter auch solche, mit denen Forschende aus Deutschland in den USA arbeiten, im Fadenkreuz der Politik des Weißen Hauses wieder. Wenn auch das deutsche Generalkonsulat keine Rechtsauskünfte zu US-amerikanischer Visumspolitik erteilen konnte und wollte, so trugen Hintergrundinformationen zu verschiedenen Aspekten zu Bedingungen für Reisen zwischen Deutschland und den USA sichtlich zur Beruhigung der mehr als 50 zugeschalteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei.

Im zweiten Themenkomplex ging es in den Beiträgen der beteiligten Förderorganisationen – Cathleen Fisher für die AvH, Benedikt Brisch für den DAAD und Georg Bechtold für die DFG – dann vor allem um die Kontinuitäten in den Aktivitäten, also vor allem Anpassungen des Förderhandelns an die sich rasch ändernden Rahmenbedingungen und die Entwicklung virtueller Formate für Kooperationen und letztendlich auch Forschungsmarketing. Auch hier spürte man in den Fragen der wissenschaftlichen Community, wie sehr das Thema derzeit bewegt, wie wichtig Zeichen von Konstanz während bewegter Zeiten sind und wie dankbar auch Netzwerkveranstaltungen wie das Townhall Meeting von der Community aufgenommen werden.