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Konferenz zum Thema „Smart Cities“ im DFG-Büro Nordamerika

(28.10.19) Das rasche Wachstum von Städten und daraus resultierende Probleme, der Klimawandel und die zunehmende Bedrohung städtischer Infrastruktur durch extreme Wetterlagen – die Herausforderungen, mit denen sich Städteplaner und Entscheidungsträger konfrontiert sehen, sind groß.

Sie trafen sich bei der Konferenz „Smart Cities Week“ vom 30. September bis zum 2. Oktober in Washington, DC mit Experten, um innovative Lösungsansätze zu diskutieren. Zu den Teilnehmenden gehörten auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland. Mit Unterstützung des DFG-Büros Nordamerika konnte die Agentur Baden-Württemberg-International auf Anregung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mehrere Forscherinnen und Forscher baden-württembergischer Hochschulen für eine Netzwerkveranstaltung gewinnen, die am Tag der Deutschen Einheit in den Räumlichkeiten des DFG-Büros in Washington, DC stattfand.

V.l.: D. Medearis, D. Neumann, J. Khazaei, S. Ottenburger, R. Kasprik und R. Dillon-Merrill

V.l.: D. Medearis, D. Neumann, J. Khazaei, S. Ottenburger, R. Kasprik und R. Dillon-Merrill

© DFG

Unter der Moderation von Dr. Dale Medearis, einem mit Deutschland bestens vertrauten Städteplaner der Northern Virginia Regional Commission, griff die „Smart Cities Breakfast Conference” am 3. Oktober mehrere Themen der Smart Cities Week auf. So beschäftigte sich Prof. Dr. Dirk Neumann Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) mit der Frage, inwieweit dem Geschäftsmodell des Carsharing durch Datenanalyse zu Profitabilität verholfen werden kann, um damit einen Beitrag zur Lösung von Mobilitätsproblemen in Großstädten zu leisten.

In den Vorträgen von Prof. Dr. Javad Khazaei (Pennsylvania State University) und Dr. Sadeeb Ottenburger (Karlsruhe Institut für Technologie) ging es um verschiedene Aspekte intelligenter Stromnetze und ihrer Resilienz. Der Vortrag von Prof. Dr. Rainald Kasprik von der Hochschule Heilbronn war dem Thema der Risikoabschätzung für Terrorangriffe auf kritische Infrastruktur gewidmet. Abschließend erläuterte Robin Merrill-Dillon – vormals Programmdirektorin bei der National Science Foundation (NSF), mittlerweile Professorin an der Georgetown University – thematische Schwerpunkte im Rahmen des NSF-Förderprogramms „Smart and Connected Communities“. Sie forderte die anwesenden Wissenschaftler auf, die betroffenen Communities bei ihrer Suche nach Lösungen möglichst frühzeitig mit einzubinden.