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Deutsch-amerikanische Zusammenarbeit im Bereich „Advanced Manufacturing“

(16.04.19) Rund 40 Forscherinnen und Forsche im Bereich der Produktionstechnik trafen sich vom 2. – 4. April 2019 in Herndon, Virginia, um beim zweiten „Workshop on U.S.-German Collaboration in Advanced Manufacturing“ erste Erfahrungen mit einer Reihe von Pilotprojekten darüber auszutauschen, wie gemeinsame wissenschaftliche Forschungsprojekte in diesem Fachgebiet optimal durchgeführt werden können und welche Hindernisse aufgrund systemischer Unterschiede zu überwinden sind.

© Tobias Siebrecht, TU Dortmund

Über mehrerer Jahre organisierte das DFG-Büro Nordamerika o einen Auftritt bei der Manufacturing Science and Engineering Conference (MSEC) in den USA. Dabei wurde von amerikanischer Seite wiederholt das große Interesse an ingenieurwissenschaftlicher Forschung in Deutschland und an einer Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen in Deutschland deutlich – wie auch umgekehrt stets großes Kooperationsinteresse auf Seiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland bestand. Mit einem ersten Workshop, der 2016 in Darmstadt unter Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beider Seiten sowie Vertretern der DFG und der National Science Foundation (NSF) stattfand, wurde ein geeigneter Rahmen geschaffen, um erfolgreich fünf bilaterale Pilotprojekte auf den Weg zu bringen.

Vom 2. – 4. April 2019 trafen sich nun mit Unterstützung des DFG-Büros 40 Forscherinnen und Forscher aus der Produktionstechnik zu einem zweiten „Workshop on U.S.-German Collaboration in Advanced Manufacturing“ in Herndon, Virginia, um sich vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den ersten fünf Pilotprojekten darüber auszutauschen, wie gemeinsame wissenschaftliche Forschungsprojekte im Bereich „Advanced Manufacturiung“ künftig optimal durchgeführt werden können und welche Hindernisse aufgrund systemischer Unterschiede noch zu überwinden sind.

Die Bilanz fiel äußerst positiv aus. Alle Beteiligten unterstrichen den großen Mehrwert der Zusammenarbeit und die hervorragenden Möglichkeiten, die sich gerade den an den Projekten beteiligten Studierenden und Promovierenden boten. So diente der Workshop auch dazu, mit anwesenden Vertreterinnen und Vertreten von DFG und NSF über Möglichkeiten zu sprechen, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen. Zu den Anwesenden zählte von deutscher Seite auch Prof. Dr.-Ing. Jürgen Fleischer (Karlsruher Institut für Technologie), Mitglied des DFG-Senats, Prof. Dr.-Ing. Christian Brecher (RWTH Aachen), stellvertretender Sprecher des Fachkollegiums 401, und von Seiten der NSF der Direktor der Division of Civil, Mechanical & Manufacturing Innovation, Robert Stone.