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"Research in Germany" bei der MIT European Career Fair

Katja Fettelschoss berät den wissenschaftlichen Nachwuchs
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Katja Fettelschoss berät den wissenschaftlichen Nachwuchs

© DFG

Die vom European Club des Massachusetts Institute of Technology (MIT) seit nunmehr 16 Jahren organisierte MIT European Career Fair ist mittlerweile zu einer etablierten Werbeplattform einzelner europäischer Länder geworden, die sich prominent und oft auch unter Einschluss von Industrieunternehmen dem wissenschaftlichen Nachwuchs als attraktive Möglichkeit für einen nächsten Karriereschritt präsentieren. An dem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) organisierten Stand „Research in Germany“ und bei vom Veranstalter in Seminarräumen organisierten Werbeblöcken konnten sich am Samstag, dem 16. Februar zahlreiche deutsche Hochschulen, die vier großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen und mit Zeiss, Bayer und dem Saatguthersteller KWS auch drei Unternehmen den knapp 2.000 registrierten Messeteilnehmern vorstellen. Gemeinsam mit der Alexander von Humboldt Stiftung (AvH) und dem DAAD informierte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) über die einschlägigen Programme zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zu akademischen Karrierewegen in Deutschland und stieß dabei – wie in den vergangenen Jahren auch – auf großes Interesse von gleich drei Zielgruppen, nämlich den deutschen Forscher/innen in den USA, den „Drittstaatlern“ und schließlich auch den Amerikaner/innen. Die Herausforderungen in der Beratung sind dementsprechend vielschichtig – während die ersten beiden Gruppen teilweise die Förderdetails sehr konkret nachfragen, stellen sich Forscher/innen amerikanischer Herkunft eher die Frage, ob internationale Erfahrungen eine Karriere befördern oder nicht eher behindern. Es setzt sich nur sehr langsam die Einsicht durch, dass in Forschung und Entwicklung mittlerweile neben Nordamerika wenigstens zwei weitere bedeutende Forschungsregionen in der Welt existieren, nämlich Asien und Europa. Die European Career Fair trägt – und das ist in Zeiten multilateraler Forschungszusammenhänge enorm wichtig – wesentlich dazu bei, mithilfe von engagierten und kompetenten Ausstellenden ein attraktives Bild des Forschungsraumes Europa und auch Deutschlands zu etablieren.

Am Vormittag nach der ECF organisierte das German Academic International Network (GAIN) eine Informationsveranstaltung für an Karrieremöglichkeiten in Deutschland interessierte Nachwuchswissenschaftler/innen aus dem Großraum Boston und nutzte dafür die Anwesenheit von Vertreter/innen von Hochschulen und Fördereinrichtungen bei der ECF. Nach einer kurzen Begrüßung durch Generalkonsulin Nicole Menzenbach und einer Anmoderation durch den GAIN Programmdirektor Dietrich Wolf Fenner ging es an runden Tischen um konkrete Angebote der deutschen Forschungseinrichtungen, um administrative Fragen für internationale Forscher/innen ohne einen Pass der EU – hierzu informierte das Generalkonsulat Boston – und schließlich um die zahlreichen Förderprogramme für den wissenschaftlichen Nachwuchs, zu denen Dr. Katja Fettelschoß aus der DFG-Geschäftsstelle informierte und die auf sehr großes Interesse stieß.