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Starker deutscher Auftritt bei der AAAS-Jahrestagung 2019 in Washington, DC

Aus Anlass der Jahrestagung der American Association for the Advancement of Science (AAAS) stattete DFG-Präsident Peter Strohschneider der US-Bundeshauptstadt Washington vom 14. bis zum 17. Februar einen Besuch ab. Die Teilnahme des DFG-Präsidenten war ein Aspekt der deutschen Repräsentanz auf der Tagung. Ein vom DAAD gemeinsam mit dem DFG-Büro Nordamerika organisierter „Research in Germany“-Stand bot eine attraktive Anlaufstelle „for all things German“.

Prof. Dr. Patrick Seeling, Central Michigan University, stellt am "Research in Germany"-Stand auf der AAAS-Jahrestagung den Exzellenz-Cluster CeTI mit der Universität Dresden vor
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Prof. Dr. Patrick Seeling, Central Michigan University, stellt am "Research in Germany"-Stand auf der AAAS-Jahrestagung den Exzellenz-Cluster CeTI mit der Universität Dresden vor

© Research in Germany

Mit insgesamt zehn Kurzvorträgen am Stand informierte die „Research in Germany“-Initiative umfassend über den Forschungsstandort Deutschland. Das Format gab drei neu bewilligten Exzellenz-Clustern die Gelegenheit, sich einem breiten internationalen Publikum vorzustellen. Weitere Beiträge informierten unter anderem über die Förderprogramme der an der Initiative beteiligten Organisationen. Das Informationsangebot sowie die einladende Gestaltung des Standes mit Sitzecken zogen viele Besucher an, deren Interesse eine große Bandbreite von Themen – von Studienmöglichkeiten bis hin zu Forschungsinfrastrukturen – abdeckte. Insgesamt war der Auftritt eine sehr erfolgreiche Werbung für den Forschungsstandort Deutschland.

Zum Auftakt seines Besuches hatte Prof. Strohschneider ausgewiesene Vertreter und Vertreterinnen von Fördereinrichtungen und Hochschulen in den USA und Kanada zu einem Luncheon Roundtable am 15. Februar eingeladen. Die Veranstaltung zum Thema „Competition and Collaboration – How Public Funding Schemes Shape the Global Research University Landscape“ wurde gemeinsam mit der Arizona State University (ASU) als Seitenveranstaltung zur AAAS-Tagung geplant. Als Ausgangspunkt der Diskussion dienten die Erfahrungen der Exzellenz-Initiative bzw. –Strategie, die Prof. Strohschneider und Peter Schlosser, Vize-Präsident der ASU und gleichzeitig ExStra-Gutachter, jeweils in kurzen Ansprachen aus unterschiedlicher Perspektive umrissen. Daraus entwickelte sich eine lebhafte Debatte, die von enger gesteckten Themen wie dem optimalen Peer Review hin zu der Frage der Entwicklung der Hochschulen im 21. Jahrhundert reichte.

Teilnehmer am Luncheon Roundtable

Teilnehmer am Luncheon Roundtable: Rainer Gruhlich (Deutsche Forschungsgemeinschaft), Alfred LeBlanc (Natural Sciences and Engineering Research Council of Canada), Karl Steiner (University of Maryland Baltimore County), Peter Strohschneider (Deutsche Forschungsgemeinschaft), Peter Schlosser (Global Futures Initiative, Arizona State University), Rebecca Keiser (U.S. National Science Foundation), Rémi Quirion (Fonds de recherché du Québec), Paul Davidson (Universities Canada), Mary Anne Walker (Michigan State University)

© DFG

Anschließend traf sich der DFG-Präsident mit dem Chairman der National Endowment for the Humanities (NEH), Jon Peede. Die DFG und die NEH können auf eine erfolgreiche Kooperation im Bereich der Digital Humanities und der Trans-Atlantic Platform Social Sciences and Humanities zurückblicken. In dem ersten persönlichen Zusammentreffen mit dem erst im letzten Jahr im Amt bestätigten Peede wurde erörtert, wie die transatlantische Forschungsförderung in den Geisteswissenschaften auf den bisherigen Erfahrungen aufbauend ausgebaut werden könnte.

Der Tag endete mit einem gemeinsam mit der deutschen Botschaft organisierten Netzwerkempfang in den Räumlichkeiten des DFG-Büros Nordamerika. Nach Grußworten durch den Leiter des Nordamerikabüros, Rainer Gruhlich, und den neuen Leiter der Wissenschaftsabteilung, Christian Jörgens, forderte Prof. Strohschneider die Anwesenden – ganz im Sinne des Deutschlandjahres – dazu auf, die Konkurrenz der Länder in einem globalen Wissenschaftssystem als eine freundschaftliche zu begreifen und die transatlantische Zusammenarbeit zu pflegen. Die Direktorin der National Science Foundation (NSF), France Córdova, griff das Thema in ihrem Toast auf und lobte die über Jahre gewachsene vertrauensvolle und persönliche Zusammenarbeit.

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© DFG

Prof. Strohschneider schloss seinen Besuch mit der Teilnahme an dem international besetzten AAAS-Panel „Funding Agencies and Research: Coping with Geographic and Disciplinary Challenges“ am 17. Februar ab. Gegenstand der Diskussion war die Rolle von Förderorganisationen im Hinblick auf das Spannungsfeld zwischen disziplinärer und interdisziplinärer Forschung einerseits und im internationalen Wettbewerb in der Spitzenforschung anderseits.

Teilnehmer am AAAS-Panel „Funding Agencies and Research: Coping with Geographic and Disciplinary Challenges“
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Teilnehmer am AAAS-Panel „Funding Agencies and Research: Coping with Geographic and Disciplinary Challenges“

© DFG

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