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„Research in Germany“-Informationsveranstaltung bei Linguistikkongress in Rio de Janeiro

Prof. Androutsopoulos berichtete von seinem akademischen Werdegang in Deutschland

Prof. Androutsopoulos berichtete von seinem akademischen Werdegang in Deutschland

© DFG

(08.08.17) Die „Research in Germany“-Initiative war im Rahmen des 18. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Angewandte Linguistik (AILA) vertreten, der im Juli in Rio de Janeiro stattfand, um den Forschungsstandort Deutschland zu präsentieren. Das Informationsangebot umfasste individuelle Standberatung an allen Kongresstagen sowie eine Lunch Session, bei der unter anderem die DFG ihre Förder- und Kooperationsmöglichkeiten vorstellte.

Das Publikum bildeten rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Ländern wie beispielsweise Deutschland, Brasilien, China, Indien, Großbritannien und Schweden. Sie verfolgten die mit großem Interesse die Vorträge des DFG-Vertrauenswissenschaftlers Prof. Dr. Helmut Galle sowie der Vertreterinnen des DAAD und der Alexander von Humboldt-Stiftung, Maria Júlia Torres und Prof. Dr. Mônica Santos de Freitas.

Als Testimonial für den Forschungsstandort Deutschland nahm der aus Griechenland stammende Wissenschaftler Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos teil, der in seiner Präsentation auf die verschiedenen Stationen seines akademischen Werdegangs als ausländischer Wissenschaftler in Deutschland einging: das Studium in Athen, Promotion und Postdoc an der Universität Heidelberg und schließlich die Berufung zum Professor für Germanistik an der Universität Hamburg. Außerdem gab er dem Publikum wertvolle Tipps und Hinweise für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland.

(V.l.n.r.) Maxi Neidhardt (DFG), Jannis Androutsopoulos (Universität Hamburg), Maria Júlia Torres (DAAD), Mônica de Freitas (AvH), Martina Schulze (DAAD) und Helmut Galle (DFG/USP)

(V.l.n.r.) Maxi Neidhardt (DFG), Jannis Androutsopoulos (Universität Hamburg), Maria Júlia Torres (DAAD), Mônica de Freitas (AvH), Martina Schulze (DAAD) und Helmut Galle (DFG/USP)

© DFG

Der AILA-Kongress wurde vor 53 Jahren im französischen Nancy eingeführt und fand dieses Jahr mit rund 1700 Beteiligten zum ersten Mal in einem lateinamerikanischen Land statt. Diese Entscheidung reflektiert die Anerkennung und Berücksichtigung der Forschungsarbeiten in der Region, die eine zentrale Stellung für neue Erkenntnisse im Bereich der Angewandten Linguistik einnehmen.

Unter dem Motto „Epistemologische Innovationen und Herausforderungen in der Angewandten Linguistik“ wurden wichtige Fragestellungen zu Themen wie Sprache und Politik, Globalisierung, kulturelle Identität sowie die zunehmende Ungleichheit in der Welt diskutiert, um „Lösungen für Bereiche wie soziale Ungerechtigkeit und ethische Probleme zu erarbeiten, in denen die Sprache eine zentrale Rolle spielt“, äußerte die AILA-Vorsitzende Claire Kramsch.