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Café Talk in Tokyo über Studien- und Forschungsaufenthalte in Deutschland

(24.08.16) Am 4. August informierte das DFG-Büro Japan bei einem Café Talk in Tokyo über Wege zu einem Studien- oder Forschungsaufenthalt in Deutschland. Professorin Friederike Eyssel vom Center of Excellence Cognitive Interaction Technology (CITEC) an der Universität Bielefeld und Professor Takashi Fujii von der Kwansei Gakuin University berichteten über ihre Erfahrungen in der internationalen akademischen Welt.

Professor spricht zu den Teilnehmern

Prof. Eyssels Talk

Professorin Friederike Eyssel leitet die Arbeitsgruppe „Angewandte Sozialpsychologie und Geschlechterforschung" und untersucht Mensch-Maschine-Interaktion. Sie kooperiert mit Forscherkolleginnen- und -kollegen an der Osaka University und der Chubu University in Nagoya und reist dafür regelmäßig nach Japan. Ihre wissenschaftliche Karriere führte sie unter anderem für Forschungsaufenthalte an die University of Melbourne und die New York University Abu Dhabi. So ist sie nicht nur selbst sehr mobil, sondern kennt auch die Perspektive der Gastgeberin. Sie betreute schon Studierende, Doktoranden und Doktorandinnen sowie Post-Docs aus den verschiedensten Regionen der Welt.

Professor Takashi Fujii promovierte an der Universität Heidelberg über „Alte Geschichte und Epigraphik“ (Ancient History and Epigraphy) und forschte an der University of Cambridge, University of Oxford, Universität Zürich und der University of Thessaloniki. Auch er kennt die Herausforderungen eines Auslandsaufenthaltes und der Rückkehr in das Heimatland.

Beide konnten den Teilnehmern praktische Tipps zu Stipendien, Fördermöglichkeiten und dem Alltag als Wissenschaftler oder Wissenschaftlerin an einer deutschen Universität geben.

Die teilnehmenden Studierenden hatten selbst schon sehr konkrete Vorstellungen von einem Aufenthalt in Deutschland. Ein Student der Environmental Studies interessierte sich beispielsweise für ein weiterführendes Studium der „Ökologischen Landwirtschaft“, das 1995 weltweit zum ersten Mal an der Universität Kassel eingeführt wurde.

Die Veranstaltung zeigte, dass es nicht nur in naheliegenden Fächern wie Germanistik Interesse an einem Studien- und Forschungsaufenthalt in Deutschland gibt, sondern der Studienstandort Deutschland in den unterschiedlichsten Bereichen ein attraktives Ziel ist. So wird ab April 2017 ein Student aus Osaka einen Forschungsaufenthalt in der Arbeitsgruppe von Professor Friederike Eyssel am CITEC antreten und sich mit der Interaktion zwischen Robotern und Menschen befassen.