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Indische NachwuchsforscherInnen auf Deutschland-Tour

(29.07.19) Es ist schon so etwas wie eine Tradition geworden: jeden Sommer reist eine Gruppe indischer Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen nach Lindau, um – gemeinsam mit hunderten junger Forschenden aus der ganzen Welt – eine Woche lang mit Nobelpreisträgern zu diskutieren. So auch wieder in diesem Jahr.

Vor der Abreise: die indischen Nachwuchsforscher und -forscherinnen im Department of Science and Technology (DST), New Delhi
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Vor der Abreise: die indischen Nachwuchsforscher und -forscherinnen im Department of Science and Technology (DST), New Delhi

© DFG

Einundzwanzig junge Physikerinnen und Physiker, sorgfältig ausgewählt vom indischen Department of Science and Technology (DST), reisten aus Indien an den Bodensee, um am 69. Lindauer Nobelpreisträgertreffen im malerischen Lindau teilzunehmen und sich mit rund 30 Nobelpreisträgern aus der Physik und aus benachbarten Fächern über wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Themen auszutauschen.

Wie jedes Jahr lud die DFG die indischen Gäste nach dem Treffen auf eine Tour durch Deutschland ein. Zusammen mit Dr. Sivaji Chadaram (DST) besuchte die Gruppe einige der führenden deutschen Forschungsinstitute des Fachbereichs Physik. Die diesjährige „Post Lindau Tour“ führte sie zur Universität Konstanz, ans Karlsruhe Institute of Technology (KIT), zu den Universitäten von Heidelberg und Mainz und schließlich zum Max Planck Institut für Polymerforschung in Mainz. Mit der Reise sollten die indischen Nachwuchsforscher und –forscherinnen einen Überblick über die Forschungslandschaft Deutschlands erhalten und einige der Top-Institute kennenlernen. Während der einwöchigen Tour erhielten die Gäste auch die Möglichkeit, mit Mitarbeitenden der Förderorganisationen DFG, DAAD, der Alexander-von-Humboldt-Stiftung sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu sprechen. Auch ein Besuch des indischen Generalkonsulats in Frankfurt war Teil der Reise.

Natürlich ging es während der Tour nicht nur um Wissenschaft. Ebenso interessant war es für die Gäste, Städte und Regionen zu bereisen und einen Einblick in das alltägliche Leben in Deutschland zu bekommen. Es scheint, dass das Konzept der Reise aufging: während und nach der Tour wurden den DFG-Kolleginnen Fragen über Fragen gestellt über Förderlinien, Forschungsaufenthalte und praktische Tipps zur Forschung in Deutschland oder mit deutschen Kolleginnen und Kollegen. Offenbar ist schon der eine oder andere Projektantrag in Arbeit. Wir werden uns freuen, die eine oder den anderen Teilnehmer der „Post Lindau Tour“ bald wieder zu sehen – vielleicht dann an einem Physikinstitut in Deutschland.