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DFG informiert über ihre Förderprogramme an der Delhi University

(18.03.19) Das DFG-Büro Indien hat am renommierten Physics Department der Delhi University die Förderprogramme der DFG vorgestellt. Bei der Veranstaltung am 8. März auf dem North Campus waren auch der DAAD, die Alexander-von-Humboldt-Stiftung, die FU Berlin und die Universität Göttingen vertreten.

Vertreter der deutschen Wissenschaftsorganisationen in der Delhi University

Vertreter der deutschen Wissenschaftsorganisationen in der Delhi University

Die Doktorandinnen und Doktoranden im Publikum interessierten sich vor allem für die Fördermöglichkeiten für Postdocs. „Während die meisten frischgebackenen Promovierten sich nach Stellenausschreibungen umsehen, bietet die DFG die Möglichkeit, sein Postdoc-Projekt mit einer ‚Eigenen Stelle‘ selbst zu entwerfen,“ so Matthias Kiesselbach, Leiter des DFG-Büros New Delhi. Er erklärte, dass dafür freilich der Kontakt zu einer Forschungseinrichtung in Deutschland nötig sei, an der das Projekt angesiedelt werden kann. Aus diesem Grund sei es für angehende Forscherinnen und Forscher wichtig, auf internationalen Konferenzen das Netzwerken nicht zu vergessen – akademische Kontakte, die auf wissenschaftlichen Veranstaltungen geknüpft werden, seien oft die belastbarsten.

Für die erfahreneren Forschenden mit Deutschlandkontakten mag die Ankündigung der DFG noch interessanter gewesen sein, später in diesem Jahr gemeinsam mit dem DST eine fachübergreifende Ausschreibung in Mathematik, Physik und Chemie durchzuführen. Prof. Amita Chandra (Materialwissenschaften) begrüßte die Nachricht: „Genau dies ist für die Vertiefung der indisch-deutschen Forschungszusammenarbeit vonnöten,“ so Prof. Chandra nach der Veranstaltung. „Gerade in der Grundlagenforschung sind internationale Ausschreibungen wie diese sehr willkommen.“ Professor Akhilesh Tyagi (Biologie), der die Vertreter der deutschen Institutionen an die DU einlud, fügte hinzu, dass ein regelmäßiger Kontakt zwischen der DU und den deutschen Forschungsorganisationen willkommen wäre. Diese Einladung nahmen die Gäste der DU gerne an.