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DBT und DFG informieren über gemeinsame Förderung lebenswissenschaftlicher Grundlagenforschung

(10.12.18) Das indische Department of Biotechnology (DBT) und die DFG geben bekannt, dass für indisch-deutsche Forschungsprojekte in den Lebenswissenschaften ab sofort synchronisierte Förderung von bis zu drei Jahren beantragt werden kann.

Anträge, die innerhalb dieser Förderinitiative eingereicht werden, müssen ambitionierte Projekte der Grundlagenforschung beschreiben, bei denen die indisch-deutsche Zusammenarbeit eine essenzielle Voraussetzung des Projekterfolgs ist.

„Diese Förderinitiative füllt eine wichtige Lücke“, erklärt Dr. Matthias Kiesselbach, Leiter des Indienbüros der DFG. „Während indische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich immer ans DBT wenden können und deutschen Forschenden prinzipiell die DFG-Förderung offensteht, so war es bisher äußerst schwierig, synchronisierte Förderung für gemeinsame Projekte zu beantragen. Dies war gerade für jene Projekte ein großes Problem, deren Forschungsprogramm das Zusammenspiel beider Seiten – der indischen und der deutschen – zwingend voraussetzt. Für lebenswissenschaftliche Projekte dieser Art besteht nun die Möglichkeit der gemeinsamen Beantragung von Fördermitteln – und im Erfolgsfall der gemeinsamen Förderung durch das DBT und die DFG.“

Das DFG Büro Indien weist darauf hin, dass das DBT und die DFG kein gesondertes Budget für diese Förderinitiative reserviert haben und dass gemeinsame Anträge von den Förderorganisationen separat und innerhalb des jeweiligen nationalen Wettbewerbsraums bewertet werden. Nur bei positiver Bewertung durch beide Organisationen kann ein Projekt gefördert werden. Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich nicht sicher sind, ob die Förderinitiative für ihr Projekt die richtige ist, sollten sich an DFG Indien und/oder DBT wenden.

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