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Junge indische Forscher bei der 63. Nobelpreisträgertagung in Lindau

Die indische Gruppe mit dem DFG-Präsidenten

Indische Gruppe mit DFG-Präsident, Prof. Dr. Peter Strohschneider (3. von links, 1. Reihe) und Dr. Arabinda Mitra, Berater & Leiter, Internationale Zusammenarbeit, Department of Science and Technology (4. von links, 1. Reihe) und Herr K. Venkatarama Sharma, Wissenschaftsreferent, Indische Botschaft, Berlin (5. von links, 1. Reihe) in Lindau  

© DFG

(22.07.13) Die 63. Lindauer Tagung der Nobelpreisträger, die vom 30. Juni - 5. Juli stattfand, war der Chemie gewidmet, mit "Green Chemistry", als einen der Schwerpunkte der Tagesordnung der diesjährigen Tagung.

In diesem Jahr versammelten sich 34 Nobelpreisträger aus dem Bereich Chemie in Lindau, um sich u. a. mit der kommenden Generation von vielversprechenden Wissenschaftlern und Forschern zu treffen. 625 junge Studenten, Doktoranden, Post-Doktoranden und Forscher aus 78 Ländern hatten die einmalige Gelegenheit an diesem Treffen teilzunehmen.

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Professor Dr. Peter Strohschneider, empfing gemeinsam mit Vertretern des indischen Department of Science and Technology (DST) und der indischen Botschaft eine Gruppe von 22 jungen indischen Forschern in Lindau zu einer Woche voller intellektuell anregender Vorträge und Diskussionen. Wie in den vergangenen Jahren, finanzierte die DFG und DST gemeinsam die Beteiligung der indischen Gruppe an der Tagung und einer anschließenden Tour durch verschiedene deutsche Forschungseinrichtungen.

Venuka Durani Goyal, eine Post-Doktorandin aus Mumbai, erklärte, dass die Tagung in Lindau eine großartige Gelegenheit war, nicht nur um die berühmten Nobelpreisträger, sondern auch angehende Wissenschaftler aus verschiedenen Teilen der Welt zu treffen. Frau Goyal meinte diese Sitzung sei "eine Plattform für die Vernetzung von Gleichgesinnten aus verwandten Fachgebieten und sei der beste Ort um neue Ideen einzubringen: Und diese neuen Ideen seien der Motor der die wissenschaftliche Gemeinschaft vorantreibt."

Die Tagung endete mit einer Bootsfahrt zur Insel Mainau, die das Bundesland Baden-Württemberg sponserte, um das Land als "Zentralen Standort der Wissenschaft und des Wohlergehens" zu präsentieren.

Von 6. bis 13. Juli lud die DFG 22 indische Forscher und eine indische Journalistin zu einer Besuchsreise zu Universitäten und Forschungseinrichtungen in Regensburg, Berlin, Bonn und Heidelberg ein, die im Gebiet der Chemie tätig sind. Die Gruppe bekam einen Überblick über potentielle Studien und Möglichkeiten der Teilnahme an gemeinsamer Forschung in Deutschland. Die Rundreise präsentierte nicht nur die wissenschaftliche Landschaft der deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen, sondern auch das reiche kulturelle Erbe das Deutschland zu bieten hat. Die indische Botschaft in Berlin veranstaltete einen Empfang für die Teilnehmer. Außerdem wurde in der Geschäftsstelle der DFG in Bonn eine Informationsveranstaltung organisiert, an der auch eine chinesische Besuchergruppe teilnahm.