MS Wissenschaft 2013

Die MS Wissenschaft 2013
Die MS Wissenschaft 2013
© Wissenschaft im Dialog

MS Wissenschaft 2013

Die MS Wissenschaft auf dem Rhein
Die MS Wissenschaft auf dem Rhein
© DFG/Lichtenscheidt


Öffnen (jpg)

Das „Museumsfoyer“ unter Deck
Das „Museumsfoyer“ unter Deck
© DFG/Lichtenscheidt


Öffnen (jpg)

DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek im Gespräch mit einer Ausstellungs-Lotsin
DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek im Gespräch mit einer Ausstellungs-Lotsin
© DFG/Lichtenscheidt


Öffnen (jpg)

Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (Mitte) an einer der interaktiven Ausstellungsstationen
Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (Mitte) an einer der interaktiven Ausstellungsstationen
© DFG/Lichtenscheidt


Öffnen (jpg)

Die Ausstellung befasst sich mit Themen rund um den demografischen Wandel – hier ein Projekt zu Fragen der Integration
Die Ausstellung befasst sich mit Themen rund um den demografischen Wandel – hier ein Projekt zu Fragen der Integration
© DFG/Lichtenscheidt


Öffnen (jpg)

Auch viele Schulklassen besuchen das Ausstellungsschiff
Auch viele Schulklassen besuchen das Ausstellungsschiff
© DFG/Lichtenscheidt


Öffnen (jpg)

Eine Besucherin erfährt mehr über die Lebenswirklichkeit von Familie und Partnerschaft
Eine Besucherin erfährt mehr über die Lebenswirklichkeit von Familie und Partnerschaft
© DFG/Lichtenscheidt


Öffnen (jpg)

Die Besucherinnen und Besucher können an einer Computerstation ihre Einstellungen gegenüber verschiedenen Religionen testen
Die Besucherinnen und Besucher können an einer Computerstation ihre Einstellungen gegenüber verschiedenen Religionen testen
© DFG/Rateike


Öffnen (jpg)

Alt und Jung informieren sich über den demografischen Wandel
Alt und Jung informieren sich über den demografischen Wandel
© DFG/Lichtenscheidt


Öffnen (jpg)

Eine Besucherin testet den intelligenten Rollstuhl „Rolland“
Eine Besucherin testet den intelligenten Rollstuhl „Rolland“
© Wissenschaft im Dialog/Ilja Hendel


Öffnen (jpg)

Ein ausgestelltes DFG-Projekt präsentiert eine Stadt für jedes Alter
Ein ausgestelltes DFG-Projekt präsentiert eine Stadt für jedes Alter
© Wissenschaft im Dialog/Ilja Hendel


Öffnen (jpg)

Unter dem Motto „Alle Generationen in einem Boot“ ist das Ausstellungsschiff des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auch im Wissenschaftsjahr 2013 wieder in Deutschland und Österreich unterwegs. Wie das Wissenschaftsjahr insgesamt steht auch die Ausstellung im Zeichen des demografischen Wandels: In Deutschland geht die Bevölkerungszahl zurück, gleichzeitig haben die Menschen eine hohe Lebenserwartung, und mit zunehmender Migration entwickelt sich die Gesellschaft zu einer bunten Mischung von Menschen verschiedenster nationaler und kultureller Herkunft. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen, welche Herausforderungen und Chancen diese Entwicklungen mit sich bringen und präsentieren in der interaktiven Ausstellung aktuelle Forschungsergebnisse. Auch zahlreiche DFG-geförderte Projekte sind wieder mit an Bord.

Die Themen der Ausstellung reichen von der Familienentwicklung und dem Verhältnis zwischen den verschiedenen Generationen über Hintergründe und Herausforderungen von Migration bis zu Fragen der Mobilität im Alter. Die Exponate der DFG-geförderten Projekte beschäftigen sich unter anderem mit Fragen zu neuen Lebensstilen und Wohnformen, der Integration von Migranten und der Anpassung der Städte auf die Bedürfnisse einer sich verändernden Gesellschaft.

Die „MS Wissenschaft“ ist vom 30. April bis zum 17. September 2013 unterwegs und legt in rund 40 Städten an.

Die Lebenswirklichkeit von Familie und Partnerschaft

Bilder von der MS Wissenschaft 2013

© Wissenschaft im Dialog/Ilja Hendel

Öffnen (jpg)

Viele Familien und Paare in Deutschland sind auf staatliche Unterstützungsleistungen angewiesen. Jedes Jahr fließen mehrere Milliarden in Kindertagesplätze, Pflegegeld und andere Förderungen. Umso wichtiger ist es zu wissen, welche Unterstützung Paare und Familien am meisten brauchen.

In dem von der DFG als Langfristvorhaben geförderten „Beziehungs- und Familienentwicklungspanel (pairfam)“ begleiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Universität Bremen, der TU Chemnitz und der Ludwigs-Maximilians-Universität München mehr als 12 000 Frauen und Männer über 14 Jahre hinweg und befragen sie und ihre Partner, Eltern und Kinder jährlich zu ihrer Lebenssituation.

Das Exponat auf der MS Wissenschaft präsentiert die Ergebnisse der Studie und liefert den Besucherinnen und Besuchern wertvolle Erkenntnisse, die die Lebenswirklichkeit von Familien und Paaren in Deutschland widerspiegeln.

Nach der Zeit auf dem Schiff ist das Exponat noch im Haus der Wissenschaft in Bremen vom 1. November 2013 bis 31. Januar 2014 in einer Ausstellung zum demografischen Wandel zu sehen.

Wohnstandortentscheidungen

Bilder von der MS Wissenschaft 2013

© DFG/Lichtenscheidt

Öffnen (jpg)

Warum will der eine lieber auf dem Land wohnen, die andere lieber in einer großen Stadt? Um sich auf die demografische Entwicklung unsere Städte und Regionen einstellen zu können, benötigen politische Entscheidungsträger klare Vorstellungen von den Vorlieben und Bedürfnissen der Menschen.

In dem DFG-geförderten Projekt „Wohnstandortentscheidungen in polyzentrischen Stadtregionen“ erforscht das Geographische Institut der Universität Bonn gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) und dem ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, welche Kriterien für Menschen unterschiedlichen Alters und in unterschiedlichen Lebenssituationen eine Rolle bei der Entscheidung für oder gegen einen Wohnstandort spielen.

An einem interaktiven Exponat können die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher an einer Befragung zu den von ihnen als wichtig erachteten Kriterien bei der Wohnstandortwahl teilnehmen und erfahren, welchen Haushaltstypen sie entsprechen.

Wohnen im Ruhestand + Lebensstile von Senioren

Bilder von der MS Wissenschaft 2013

© Wissenschaft im Dialog/Nele Rein

Öffnen (jpg)

Wie wollen zukünftige Seniorinnen und Senioren leben und wohnen? Diese Fragen haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT und der RWTH Aachen im Rahmen des DFG-geförderten Projekts „Deutsche Städte im demografischen Wandel. Wohnstandorte und Lebenskonzepte der künftigen Seniorinnen und Senioren“ gestellt. Ihre Forschungsergebnisse präsentieren sie auf der MS Wissenschaft.

Welche Immobilien für die sogenannte Generation „50plus“ am verlockendsten sind, ergab eine Befragung von Menschen im Alter von 50 bis 60 Jahren. Die Besucherinnen und Besucher können im Immobilienteil einer fiktiven Zeitung blättern, die auf die Seniorinnen und Senioren von morgen zugeschnittene Wohnanzeigen enthält.

An einem zweiten Exponat erfahren sie, wie heterogen die Lebensstile dieser, durch gesellschaftliche und politische Veränderungen und Umbrüche geprägten Altersgruppe sind und welchem Lebensstiltyp sie selbst entsprechen.

Eine Stadt für jedes Alter

Bilder von der MS Wissenschaft 2013

© DFG/Lichtenscheidt

Öffnen (jpg)

Die städtische Bevölkerung wird immer älter. Daher müssen altersbedingte körperliche und geistige Einschränkungen bei der städtebaulichen Planung zunehmend berücksichtigt werden. Ältere Menschen brauchen länger, um die Straße zu überqueren und sind nicht selten auf eine barrierefreie Architektur angewiesen. Zunehmende Demenzerkrankungen erfordern neue Lösungen für die Orientierung und Informationsvermittlung im öffentlichen Raum.

Mit der Frage, welche Anforderungen eine Stadt erfüllen muss, damit Senioren ein möglichst selbstständiges Leben führen und weiterhin am öffentlichen Leben teilnehmen können, beschäftigt sich die von der DFG geförderte Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe „Architektur im demografischen Wandel“ der TU Dresden.

Am Architekturmodell altSTADT erfahren die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher, wie man Gebäude und Infrastruktur an die Anforderungen einer alternden Gesellschaft anpassen kann.

Der intelligente Rollstuhl

Bilder von der MS Wissenschaft 2013

© Wissenschaft im Dialog/Ilja Hendel

Öffnen (jpg)

Rollatoren, Rollstühle und Krücken – verschiedene Fortbewegungsmittel und Gehhilfen stehen älteren Menschen zur Verfügung. Doch manchen Senioren und Seniorinnen, aber auch anderen Personen mit körperlich eingeschränkter Mobilität, fehlt die Kraft oder die Koordinationsfähigkeit, um sich mit ihnen problemlos fortzubewegen.

Die Forscherinnen und Forscher des Sonderforschungsbereichs Transregio „Raumkognition – Schließen, Handeln, Interagieren“ an der Universität Bremen und im „Bremen Ambient Assisted Living Lab“ des Forschungsbereichs „Cyber-Physical Systems“ am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) arbeiten daher an der Entwicklung intelligenter Assistenzsysteme. Der von ihnen entwickelte Rollstuhl „Rolland“ ermöglicht körperlich und geistig eingeschränkten Menschen das Fahren eines Rollstuhls. Der eingebaute Fahrassistent korrigiert Ungenauigkeiten bei der Steuerung, weicht Hindernissen aus und erleichtert das Fahren durch Türen.

Auf der „MS Wissenschaft“ können Besucherinnen und Besucher auf einem solchen Rollstuhl testen, wie modernste Technik nachlassende psychische und kognitive Fähigkeiten des Fahrenden erkennen und ausgleichen kann.

Grundlagen von Integration

Bilder von der MS Wissenschaft 2013

© DFG/Lichtenscheidt

Öffnen (jpg)

Jährlich wandern einige Hunderttausend Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen nach Deutschland ein. Um ein friedliches Zusammenleben sicherzustellen, müssen gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Fragestellungen immer wieder neu verhandelt werden. Dass es dabei auch zu Konflikten und Spannungen kommen kann, ist verständlich.

Mit den Veränderungen, die sich durch die Einwanderung von Menschen anderer Kulturen und Religionen ergeben, setzt sich der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz auseinander. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Fragen der Integrationsforschung, darunter: Wie vollzieht sich Integration und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit sie gelingt?

Das audiovisuelle Exponat wirft wichtige Fragen zu den Hintergründen und zum Gelingen von kultureller Integration auf, die von den Forscherinnen und Forschern in kurzen Filmbeiträgen beantwortet werden.

Wie denken wir über Menschen anderer Religionen?

Bilder von der MS Wissenschaft 2013

© Wissenschaft im Dialog/Maren Grüber

Öffnen (JPG)

Das friedliche Zusammenleben innerhalb einer multikulturellen Gesellschaft hängt vor allem von der Einstellung der Menschen zueinander ab. Einen Spiegel hält uns das Projekt des Exzellenzclusters „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und Moderne“ der Universität Münster vor: Wie denken wir über Menschen anderer Religionen?

Das Projekt basiert auf der international viel beachteten Studie „Wahrnehmung und Akzeptanz religiöser Vielfalt – Eine Bevölkerungsumfrage in fünf europäischen Ländern“. Eines der brisanten Studienergebnisse: Die Deutschen sind viel intoleranter gegenüber dem Islam und anderen nicht christlichen Religionen als ihre westeuropäischen Nachbarn.

An einer interaktiven Computerstation können Besucher und Besucherinnen ihre Offenheit testen, ihre persönliche Meinung äußern und darüber diskutieren, wie wir das Zusammenleben der Religionen positiv gestalten können.

Arbeitsmarkterfolg von Migranten

Bilder von der MS Wissenschaft 2013

© DFG/Lichtenscheidt

Öffnen (jpg)

Studien zufolge sind soziale Beziehungen wichtig für den Erfolg am Arbeitsmarkt. Migrantinnen und Migranten in Deutschland sind sozial sehr unterschiedlich eingebettet. Einige haben hauptsächlich Freunde derselben Herkunft, andere pflegen multikulturelle Freundschaften.

Welchen Einfluss soziale Beziehungen auf den Arbeitsmarkterfolg von Migranten haben, untersucht das Projekt „Ethnic Networks and the Educational Achievement of Immigrants Across the Life-span“ – das am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Education as a Lifelong Process“ von der DFG gefördert wird.

Das Exponat veranschaulicht spielerisch und interaktiv die Bedeutung der sozialen Einbettung für die Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland und stellt einen Zusammenhang zwischen aktuellen Fragen der Integrationsforschung und dem demografischen Wandel her.

Zusatzinformationen

© 2010-2019 DFG Letzte Aktualisierung: 16.10.2013 Sitemap   |  Impressum  |  Datenschutzhinweise  |  Kontakt  |  Service

Textvergrößerung und Kontrastanpassung