Die Hermann Güterbock-Sammlung

Meisterwerke aus gebrannter Erde

Ein Medium des Glücks - Kostbare Keramiken für die DFG

Meisterwerke aus gebrannter Erde - Kostbare Keramiken für die DFG
Meisterwerke aus gebrannter Erde - Kostbare Keramiken für die DFG
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Es war nicht unbedingt vorhersehbar, dass im Sommer des Jahres 1993 etwas seinen Anfang nahm, das sich dann später zu einer festen Größe im Bonner Kulturleben entwickeln sollte. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft präsentierte erstmals in ihren Räumen an der Kennedyallee eine Kunstausstellung: „Meisterwerke aus gebrannter Erde“. Vorangegangen war das, was man einen glücklichen Umstand nennt. Die DFG hatte eine Erbschaft gemacht. Edelste Keramiken aus der Sammlung des Chemikers Hermann Güterbock kamen in ihren Besitz. Plötzlich standen Werke international renommierter Künstler zur Verfügung: Bernhard Leach, Richard Bampi, Walter Popp, um nur wenige zu nennen – die Grundlage für eine erste Ausstellung im eigenen Haus war gegeben. Ein Novum für die DFG: Kunst als Bereicherung des Arbeitsalltags. Ein Experiment, das Folgen haben sollte. Bei Mitarbeitern und Gästen fand die Ausstellung großen Zuspruch. Als sie nach drei Monaten (vorübergehend) wieder abgebaut wurde, entstand etwas, was so zuvor nicht empfunden wurde: Leere. Vielen hat die Anwesenheit von Kunst im Haus deutlich gemacht, dass Arbeitsräume auch Lebensräume sind, in denen Kunst ihren Platz haben sollte.

Ein Motto lag in der Luft: Wissen schaf(f)t Kunst! Es sollte der Auftakt für einen Veranstaltungszyklus sein, der in nachfolgenden Jahren Kunst der unterschiedlichsten Art in die DFG führen sollte.

Von Juni bis August 1993 zeigte die DFG unter dem Titel „Meisterwerke aus gebrannter Erde“ eine Auswahl ihrer Schätze: Arbeiten von Bernard und David Leach, von Richard Bampi und dessen Meisterschüler und Werkstattnachfolger Horst Kerstan, Werke des Begründers der renommierten „Kasseler Schule“ Walter Popp und dessen Schülern Dieter Crumbiegel und Konrad Quillmann sowie von Karl und Ursula Scheid. Das Motto der späteren DFG-Ausstellungsreihe WISSENSCHAFFTKUNST basiert nicht zuletzt auf den in dieser Ausstellung gezeigten Werken, denen ein hohes technisches Wissen und Können zugrunde liegt.

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