Peter Herrmann, Hans Scheib

Arbeitsräume/Lebensräume/Kunsträume

Der Mikrokosmos Körper - Die Wiederentdeckung der Poesie

Diese Katzenskulptur des Bildhauers Hans Scheib steht auf dem Dach der DFG-Geschäftsstelle in Bonn
Diese Katzenskulptur des Bildhauers Hans Scheib steht auf dem Dach der DFG-Geschäftsstelle in Bonn
© DFG / Lichtenscheidt

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Die Erweiterung der DFG-Geschäftsstelle hatte eine vollständige Neuordnung des Innenbereichs zur Folge. So entstand unter anderem zwischen Alt- und Neubau ein Innenhof, der vom Charakter her an eine Piazza erinnert. Flankiert von einer Baumreihe, laden hier in der Nachbarschaft zur Cafeteria Bistrotische zu Gesprächen im Freien ein. Von diesem Platz aus fällt der Blick auf eine die einzelnen Bereiche miteinander verbindende verglaste Passage. Eine in die Wand eingelassene Langvitrine bietet dort über mehrere Meter Platz für kleinere Kunstobjekte und schafft auf diese Weise einen besonderen Reiz.

Bild der Ausstellung

© DFG

An einer anderen Seite des Platzes erkennt man das große Hologramm „Augenfeuer“. Was lag näher, als auch in diesem großzügigen Innenbereich weiteren Raum für Kunst zu schaffen? Anfang 2002 stellte der Berliner Künstler Hans Scheib, der zu den bedeutenden figurativen Bildhauern unserer Zeit gehört, der Deutschen Forschungsgemeinschaft die große Skulpturengruppe „Phaeton“ zunächst als Leihgabe zur Verfügung. Die auf die griechische Mythologie zurückgehende Darstellung zeigt den Sohn des Sonnengottes, der beim Steuern des Sonnenwagens scheitert. Bei der Aufstellung des Werks war auch Scheibs Künstlerfreund, der Berliner Maler Peter Herrmann , zugegen. Herrmann malt hintergründige Bilder von urbanen Landschaften, Reiseeindrücken, Szenen der Freundschaft und der Liebe. Seine Motive aus der realen Umgebung werden zu farbigen Traumszenen.

Beide Künstler waren von den sich bei der DFG bietenden Ausstellungsmöglichkeiten beeindruckt und stimmten spontan einer Präsentation ihrer Arbeiten zum Auftakt der neuen Reihe WISSENSCHAFFTKUNST zu. Unter dem Titel „ArbeitsräumeLebensräumeKunsträume“ fand am 23. Mai 2002 die Vernissage der Ausstellung statt. Bis zum 18. Juli 2002 waren nicht nur in allen Fluren und Sitzungsräumen der Geschäftsstelle die Arbeiten von Herrmann und Scheib zu sehen. Auch im Außenbereich der Geschäftsstelle fanden Großskulpturen die Aufmerksamkeit der Passanten.

Zusatzinformationen

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