Internationales

Gründung von Science Europe

21. Oktober 2011 Neue Organisation

Am 21. Oktober 2011 feierte die Organisation Science Europe in Berlin ihre Gründung. Sie soll mit einem ständigen Büro in Brüssel die Kooperation der europäischen Forschungs- und Förderorganisationen verstärken sowie eine engere Abstimmung mit den EU-Institutionen und anderen Akteuren der Wissenschaft ermöglichen. Die Gründungsversammlung wählte als Präsidenten den Briten Paul Boyle. Gastgeberin und Organisatorin der Veranstaltung war die DFG.

Die Gründungsveranstaltung von Science Europe in der axica in Berlin

Am Vormittag wählte die Gründungsversammlung die Vertreter von Science Europe: Als Präisdent wurde Professor Paul Boyle, Chief Executive des Economic and Social Research Council (ESRC) und des Research Council UK (RSUK), UK, benannt. Die Vizepräsidenten sind seit dem 21. Oktober André Syrota, Generaldirektor des französischen Institut National de la Santé et de la Recherche Medicale (INSERM), und Pär Omling, früherer Generaldirektor des schwedischen Vetenskapsradet (VR). Die Mitglieder des Governing Boards sind:

  • Franci Demšar, Direktor der slowenischen Forschungsagentur ARRS
  • Matthias Kleiner, DFG-Präsident
  • Christoph Kratky, Präsident des Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF
  • Toivo Maimets, Chairman der Estonian Science Foundation (ETF)
  • Karl Ulrich Mayer, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Deutschland
  • Elisabeth Monard, Generaldirektorin der Flandrischen Wissenschaftsstiftung (FWO)
  • József Pálinkás, Präsident der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (MTA)

Zur Feier der Gründung lud DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner zum Lunch. Dieser wurde begleitet von Grußworten von ihm selbst, der Bundesforschungsministerin Professor Annette Schavan, Professor Jutta Allmendinger, Präsidentin des WZB in Berlin, sowie der EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft Máire Geoghegan-Quinn. In einem zweiten Block sprachen neben dem neu gewählten Präsidenten Paul Boyle der Gründungspräsident Professor Dieter Imboden, Präsident des Schweizer Nationalfonds sowie Subra Suresh, Dirketor der amerikanischen National Science Foundation.

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