SCIENCE ON - Talk mit Cécile Schortmann

Hirnforschung – Was können wir wissen?

27. November 2018 Talkreihe der DFG in Kooperation mit der Bundeskunsthalle

Das menschliche Gehirn zählt zu den komplexesten Strukturen des Universums. Milliarden von Nervenzellen organisieren sich in Netzwerken und steuern, was wir wahrnehmen, denken, fühlen und tun. Was wissen wir über dieses rätselhafte Organ?

Die moderne Hirnforschung versucht, Prozesse wie das Lernen und Erinnern, aber auch unser Bewusstsein und die Entstehung von Krankheiten zu verstehen. Und sie hat Methoden entwickelt, die völlig neue Einblicke in das Gehirn ermöglichen: Mit bildgebenden Verfahren können wir dem Gehirn live beim Denken zusehen. Im Computer lassen sich Hirnprozesse simulieren. Und aus Stammzellen züchten Wissenschaftler im Labor Mini- Gehirne, die zur Erforschung der Hirnentwicklung dienen. Was leisten diese Methoden und welche Fragen können sie beantworten? Wie altert unser Gehirn? Kann es sich nach Störungen regenerieren? Was passiert im Gehirn, wenn wir lernen? Und welche Folgen ergeben sich daraus für unser Leben – zum Beispiel für die Schulen? Diskutieren Sie mit!

Die Gäste:

  • Sascha Benjamin Fink | Juniorprofessor für Neurophilosophie, Universität Magdeburg
  • John-Dylan Haynes | Direktor des Berlin Center for Advanced Neuroimaging, Berlin
  • Gerd Kempermann | Professor für Genomik der Regeneration, TU Dresden, DZNE
  • Sarah Weigelt | Professorin, Entwicklungsneuropsychologie/Rehabilitationswissenschaften, TU Dortmund

Moderation: Cécile Schortmann HR/3sat

Mitschnitt der Veranstaltung