Vortragsreihe exkurs

Was tun gegen Alzheimer? - Warum wir die Krankheit verhindern, aber nicht heilen werden

17. Oktober 2013 Prof. Dr. Michael Heneka

Zunächst sind es nur einzelne Erinnerungslücken, das Verlegen von Dingen und das Vergessen von Verabredungen oder Terminen. Wenn solche Fehlleistungen unseres Gedächtnisses zur Alzheimer-Demenz werden, stehen wir unserem Alltag hilflos gegenüber und verlieren nach und nach unser Selbst.

Professor Michael Heneka

Die Erkenntnis, dass die Alzheimer-Demenz nicht mit den ersten Gedächtniseinbußen beginnt, sondern bereits Jahrzehnte zuvor, hat zu einem völlig neuen Verständnis der Krankheit geführt. Die lange im Verborgenen bleibenden Krankheitsprozesse werden durch eine Vielzahl äußerer Faktoren beeinflusst. Während Behandlungsansätze, die auf klassische Merkmale der Krankheit zielen, sich als unwirksam erwiesen haben, bietet der lange Vorlauf der Krankheit neue Möglichkeiten zur Therapie.

Der Vortrag gibt einen Einblick in das vielfältige Wechselspiel unterschiedlicher biologischer Vorgänge, die den Verlauf der Alzheimer-Krankheit prägen, und zeigt, was wir heute schon tun können, um das Krankheitsrisiko zu mindern.

Wann und wo?