Vortragsreihe exkurs

Assistenz am Steuer - Wie Radartechnik das Autofahren sicherer macht

30. Oktober 2012 Prof. Dr. Hermann Rohling

Autofahren ist gefährlich! Jährlich sterben immer noch rund 4000 Menschen auf deutschen Straßen. Während die Sicherheit der Fahrzeuge inzwischen sehr hoch ist, könnte sie im Straßenverkehr noch deutlich verbessert werden – vor allem durch technische Unterstützung der Fahrerinnen und Fahrer.

Professor Hermann Rohling

Bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen sind wir auch trotz höchster Aufmerksamkeit nicht immer in der Lage, Abstände zu vorausfahrenden oder überholenden Fahrzeugen genau zu erfassen. Hier kann geeignete Sensortechnik wichtige Hilfe leisten. Ultraschallsensoren sind seit vielen Jahren als Einparkhilfen im Einsatz. Sie haben aber nur eine geringe Reichweite und sind für Anwendungen mit hohen Geschwindigkeiten ungeeignet. Besser funktionieren Radarsensoren, die sehr genau Entfernungen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen und anderen Objekten in der Umgebung ermitteln können und auf der Basis der Messergebnisse automatisch Bremse oder Gaspedal betätigen.

Eine flächendeckende Ausstattung von Pkw und Lkw mit Radartechnik könnte nicht nur viele Kollisionen vermeiden, sondern auch Fußgänger besser schützen.

Wann und wo?

Termin: 30. Oktober 2012, 19:00 - 21:00 Uhr
Ort: Externer LinkWissenschaftszentrum, Ahrstraße 45, Bonn