WISSENSCHAFFTKUNST

Aborigine - im Gleichgewicht mit der Natur

15. August 2016 Zeitgenössische Kunst australischer Ureinwohner

„So weit, so gut“, lautete einmal ein Slogan, mit dem Australien sich erfolgreich bemühte, das Interesse der Touristen auf „Down under“ zu richten. „Es lohnt sich...“, das war die Botschaft der Kampagne. Doch nicht erst diese Werbeaktion hat die Sicht vom europäischen auf den fünften Kontinent klarer werden lassen.

Aborigine - Zeitgenössische Kunst australischer Ureinwohner

Die Mobilität unserer Generation hat uns vieles näher gebracht; ein „Weit“ im überlieferten Sinne gibt es nicht mehr. Die Faszination Australiens hat ein vielfältiges Bild jenes Landes entstehen lassen, das uns heute nicht mehr im klassischen Sinne als „weit“ entfernt erscheint. Dabei gewinnt der aufmerksame Beobachter durchaus überraschende Einsichten und Erkenntnisse. Nehmen wir zum Beispiel die Aborigines, jene Ureinwohner, die den Kontinent vor etwa 40 000 bis 50 000 Jahren besiedelten. Was wir kannten, das waren deren Antlitze, gezeigt in diversen Büchern, Katalogen und auf Plakaten; weit weniger bekannt hingegen war deren Kultur, die weltweit zu den ältesten überhaupt zählt.Was mit Felsmalerei seinen Anfang nahm, entwickelte sich zu einem weit gespannten Spektrum künstlerischen Wirkens: der „AboriginalArt“. In der Kunst der Aborigines schlägt sich deren Wissen um die Kräfte der Natur nieder. Sie ist damit zugleich eine Mahnung an nachfolgende Generationen, für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einzutreten. „Wie fass’ ich dich, unendliche Natur?“ lässt Goethe seinen Faust fragen. Die Aborigines bemühen sich, in ihren Werken darauf eine Antwort zu geben.

Zeitgenössische Kunst australischer Ureinwohner stand im Mittelpunkt einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der DFG-Reihe WISSENSCHAFFTKUNST. Gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zeigte die Deutsche Forschungsgemeinschaft vom 3. Dezember 2010 bis 18. Januar 2011 die Ausstellung „AbOrigine. Im Gleichgewicht mit der Natur – Kunst aus Australien“. Der Kölner Sammlerin Dorothee Altenburg war es zu verdanken, dass dies in einer bemerkenswerten Breite möglich wurde.

Was mit Felsmalerei seinen Anfang nahm, entwickelte sich zu einem weit gespannten Spektrum künstlerischen Wirkens: der „AboriginalArt“. In der Kunst der Aborigines schlägt sich deren Wissen um die Kräfte der Natur nieder. Sie ist damit zugleich eine Mahnung an nachfolgende Generationen, für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einzutreten. „Wie fass’ ich dich, unendliche Natur?“ lässt Goethe seinen Faust fragen. Die Aborigines bemühen sich, in ihren Werken darauf eine Antwort zu geben.

Zeitgenössische Kunst australischer Ureinwohner stand im Mittelpunkt einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der DFG-Reihe WISSENSCHAFFTKUNST. Gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zeigte die Deutsche Forschungsgemeinschaft vom 3. Dezember 2010 bis 18. Januar 2011 die Ausstellung „AbOrigine. Im Gleichgewicht mit der Natur – Kunst aus Australien“. Der Kölner Sammlerin Dorothee Altenburg war es zu verdanken, dass dies in einer bemerkenswerten Breite möglich wurde.

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