Fachübergreifend

Mit Expertise fördern

Geld ist nicht alles – auch nicht in der Infrastruktur- und Großgeräteförderung der DFG. Hier ist vor allem die seit 2019 im WGI-Ausschuss gebündelte Erfahrung gefragt. Selbst da, wo Fördermittel unabhängig aus den Töpfen des Bundes oder der Länder fließen und Geräte nicht vorrangig Forschungszwecken dienen, ist die DFG beratend tätig. Auch Partnerorganisationen profitieren.

Das Programm „Großgeräte der Länder“ ist ein wichtiger Teil des DFG-Portfolios. Darin begutachtet die DFG im Auftrag der Länder Großgeräte, die unter anderem für den Einsatz in der klinischen Versorgung vorgesehen sind.

Das Innenleben der Mischphasenwolken

Klimaforschung
MOSAiC ist die vom AWI koordinierte größte Arktisexpedition aller Zeiten. Das von der DFG positiv begutachtete Mikrowellenradiometer MiRAC-P ist auf dem deutschen Forschungseisbrecher „Polarstern“ mit dabei.

Heute reden nicht nur alle vom Wetter. Heute reden auch alle vom Klima. Für die Wissenschaft besteht darin aktuell sowieso kein grundsätzlicher Unterschied. „Der Trend geht dahin, beides nicht mehr klar voneinander zu trennen“, betont die Meteorologin Susanne Crewell vom Institut für Geophysik und Meteorologie in Köln. mehr

Kernkompetenz Großgerät

Großgeräte der Länder
Das Programm „Großgeräte der Länder“ ist ein wichtiger Teil des DFG-Portfolios. Darin begutachtet die DFG im Auftrag der Länder Großgeräte, die unter anderem für den Einsatz in der klinischen Versorgung vorgesehen sind.

Im Rahmen des Programms „Forschungsgroßgeräte“ nach Art. 91b GG, werden Projekte nach einem positiven Votum der DFG von Land und Bund finanziert. Auch das Programm „Großgeräte der Länder“, bei dem die DFG im Auftrag der Länder Großgeräte begutachtet, die für den Einsatz Infrastrukturförderung in Forschung, Ausbildung und Lehre sowie für die klinische Versorgung vorgesehen sind, gehört zum Portfolio. mehr

Wie die Psyche tickt

Erforschung psychischer Erkrankungen
Ein MR-PET-Gerät: Für die Forschung ist die Technologie interessant, weil durch die Kombination beider Technologien gleichzeitig Daten erhoben werden können, ohne dass entsprechende Probanden zwischen den Untersuchungen bewegt werden müssen.

War MR-PET zunächst vorrangig für die Onkologie und Kardiologie vorgesehen, erweist sie sich inzwischen auch als überaus interessant für die Neurologie. Das Zentrum für integrative Psychiatrie- und Psychotherapieforschung (ZIPP) des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim etwa nutzt sein MR-PET zurzeit, um psychische Störungen auf innovative Art und Weise am Menschen – und nicht wie normalerweise am Tier – zu erforschen. mehr

International und regional beraten

Die DFG als Berater
Potenziale ausschöpfen: Um sich ergänzende Nutzungsprofile zu entwickeln, sollen mehrere Rechenzentren zusammen einen koordinierten Verbund für das Nationale Hochleistungsrechnen (NHR) bilden. Die DFG übernimmt auf Bitte der GWK die Begutachtung der

Im Bereich der Großgeräte und Forschungsinfrastrukturen hat sich die DFG im Verlauf der Jahre jenseits aller monetären Aspekte eine Kompetenz zur Bewertung gerätetechnischer Fragen aller Art erworben, die in Form von Begutachtungen, Hinweisen und Empfehlungen auch auf andere Institutionen und Organisationen ausstrahlt. mehr