Fachübergreifend

Bedarfsgerecht – interdisziplinär – vernetzt

Der digitale Wandel betrifft alle, insbesondere wenn es um Forschungsdaten geht. Die DFG fördert die dazu nötige Selbstorganisation in den Fachcommunities auf vielen Ebenen. Nun wartet die nächste Aufgabe: eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur. Damit sie ein Erfolg wird, ist neben Politik und Wissenschaft auch die DFG gefragt. Aber auch im normalen Förderhandeln tat sich im Bereich der Wissenschaftlichen Literaturversorgungs- und Informationssysteme 2019 einiges.

Die Fachcommunities müssen sich vernetzen, selbst organisieren und selbst bestimmen, welche Forschungsdaten und Dienste ihnen wichtig sind: So soll der Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland gelingen. Die DFG betreut das Au

Von Ameisen, Elefanten und Kängurus

Nationale Forschungsdateninfrastruktur
Die DFG fördert unter anderem die virtuelle Rekonstruktion der einst berühmtesten Büchersammlung Deutschlands, der Bibliotheca Palatina, an der Universitätsbibliothek Heidelberg.

Es hat etwas von einem Aufbruch in eine neue Welt. Deutschland bekommt eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur, kurz NFDI. Das millionenschwere Programm von Bund und Ländern ist zum 1. Januar 2019 gestartet. 22 Förderanträge gingen bis zur Abgabefrist der ersten Ausschreibungsrunde im Oktober 2019 bei der DFG ein. Wer in der ersten von drei Runden gefördert wird, entscheidet sich 2020. mehr

Aufbruchstimmung

Erste NFDI-Konferenz
Die Fachcommunities müssen sich vernetzen, selbst organisieren und selbst bestimmen, welche Forschungsdaten und Dienste ihnen wichtig sind: So soll der Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland gelingen. Die DFG betreut das Au

„Die wissenschaftlichen Communities haben ausgesprochen positiv reagiert. Schon heute gibt es einen intensiven Austausch zwischen den beantragten Konsortien. In einer gemeinsamen Erklärung, der ‚Berlin Declaration‘, sind für den Aufbau der NFDI relevante Querschnittsthemen definiert“, berichtet Anne Lipp. mehr

Programm Forschungsdaten

Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten
Befragungen von gestern können eine wichtige Quelle für die sozialwissenschaftliche Forschung von heute sein, etwa um herauszufinden, wie sich Einstellungen und Werte gewandelt haben. Gefördert von der DFG arbeiten Forschende an einem Konzept für ein

Wichtige Vorarbeit zur Vernetzung innerhalb der Fächer liefert seit 2013 das DFG-Förderprogramm „Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten“. Es wurde eingeführt, um die Wissenschaft bei der Sicherung, Archivierung und Nachnutzung von Forschungsdaten zu unterstützen, und 2019 erstmals
bewertet. mehr

Fachinformationsdienste für die Wissenschaft

FID
Aufgliederung der Wissenschaftsgebiete

Ebenfalls enger zusammenarbeiten wollen die Fachinformationsdienste für die Wissenschaft (FID). In ihrem Positionspapier vom August 2019 begrüßen sie die entsprechenden Empfehlungen der
Kommission zur Evaluierung der FID. mehr

Erschließung und Digitalisierung

Digitalisierung von Handschriften
Deutsche Bibliotheken wollen Sammlungen mit historischen Handschriften aus dem Orient künftig online auffindbar machen. Hier das Titelblatt einer persischen Prachthandschrift aus dem 15. Jahrhundert.

Auch bei den Inhalten wird es immer wichtiger, alle Akteure von Beginn einzubeziehen, wie im Projekt „Orient-Digital“. mehr

eResearch-Technologien

Suche nach Autorinnen und Autoren
@-Zeichen

Verbessert werden soll auch die Suche nach Autorinnen und Autoren wissenschaftlicher Publikationen. Mit der Open Researcher and Contributer ID, kurz ORCID iD, soll sich das ändern. mehr