Jubiläum

Zehn Jahre Emmy Noether-Treffen

23. Dezember 2014 Nachwuchsförderung

Schon kurz nach der Einführung des Emmy Noether-Programms 1999 kam die Idee eines Netzwerktreffens auf. So trafen sich im Oktober 2001 Geförderte mit Mitarbeitenden der DFG-Geschäftsstelle und loteten die Randbedingungen aus.

Die

Aus dem Protokoll: „Sodann werden die Erwartungen an ein Jahrestreffen diskutiert. Dieses sollte aus Sicht der Teilnehmer nicht einmalig, sondern regelmäßig stattfinden. Hier versprechen sich die Teilnehmer insbesondere durch eine Netzwerkbildung große Vorteile. Daher sollte das Jahrestreffen ausreichend Zeit für Gespräche der Teilnehmer untereinander vorsehen.

Regelmäßige Jahrestreffen könnten dazu führen, im fortgeschrittenen Stadium der eigenen wissenschaftlichen Karriere neue Nachwuchskräfte aus dem Emmy Noether-Programm für eigene Projekte zu rekrutieren. Wichtig sei die Anwesenheit von Fachreferenten auf einem solchen Jahrestreffen, da man hier immer Gesprächsbedarf sehe und es auch wichtig sei, seinen Ansprechpartner persönlich kennenzulernen.

Befürwortet wurde außerdem, für das Jahrestreffen ein ganzes Wochenende vorzusehen und Kandidaten einzuladen, die bereits eine Bewilligung erhalten, ihre Förderung aber noch nicht angetreten haben. Auch sollten populärwissenschaftliche Plenumsveranstaltungen angeboten werden, in deren Rahmen Geförderte laufende Arbeiten einem nicht Nicht-Fachpublikum vorstellen können." Gesagt, getan: Und schon das erste Treffen vom 12. bis 14. Juli 2002 – auch damals im Seminaris SeeHotel in Potsdam – war ein voller Erfolg. Rund 130 Geförderte kamen und fanden sich sogar zu einer musikalischen Jam Session zusammen. Seit dem zweiten Treffen gehören der Wissenschaftspolitische Abend und die Emmy Noether-Lecture mit zum Programm. Mit 170 Geförderten kamen im Jahr 2005 die meisten „Emmys“ und seit 2007 bietet die DFG eine Kinderbetreuung an.